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-6-

Während US5 hinter der Bühne noch verkabelt wurden, waren „Wild Confusion“ auf der Bühne und drehten voll auf. Das erste Lied war richtig rockig und wie es sich anhörte, ging das Publikum richtig mit. Als sie dann die neue Single vorstellten, bekam Izzy wieder einmal eine Gänsehaut. Allein ihre Stimme raubte ihm schon fast den Verstand. Chris stupste Izzy an und gab ihm somit zu verstehen, dass er sich jetzt auf ihren Auftritt konzentrieren sollte.
Nachdem auf der Bühne die Musik verstummt war, hörte er die Ankündigung der neuen Erfolg versprechenden Band US5 und er wusste, dass er sich jetzt zusammenreißen musste um diesen wichtigen Auftritt nicht zu versauen. Mit den ersten Klängen zu Maria sprang er auf die Bühne und war wieder ganz in seinem Element. Das Publikum tobte förmlich vor Begeisterung.
Am Bühnenausgang standen JD und Bea und sahen ihnen zu. Bea beobachtete JD und stellte dann lachend fest: „Du hast schon eine Vorliebe für Dreadlocks, oder?“ „Ha, ha“, kam nun von JD, die sich aber doch ertappt fühlte. Bea hatte nicht ganz Unrecht, denn mit Tom hatte es ähnlich angefangen, vor ein paar Wochen. Die Presse fing auch schon an mit Fragen über ihre Verbindung zu Tom zu nerven. Na ja, was soll es, solange über einen geredet wurde, war man zumindest noch nicht tot.
Die letzten Klänge von Maria verstummten und das Publikum war außer Rand und Band.
Die Jungs mussten noch für ein paar Fragen herhalten und wurden, dann mit einem riesigen Applaus von der Bühne gelassen. JD ging zu Izzy rüber. Der strahlte wieder übers ganze Gesicht als er sie sah. „ Na, hat es dir gefallen?“, fragte er sie noch etwas außer Atem. „War schon ganz nett“, schmunzelte sie, „mal gucken ob du gleich bei der Party noch mehr drauf hast“, raunte sie ihm ins Ohr, zwinkerte dann noch einmal und ging mit einem „Bis gleich!“ Richtung Garderobe davon.
Dort angekommen zog sie sich schnell um. Sie hatte sich für den Abend extra ein neues Outfit zugelegt. Sie zog einen leuchtend roten, Waden langen, dreifach gestuften Rock an, und dazu ein ebenfalls leuchtend rotes, enganliegendes, Bauch freies Oberteil mit ¾ Ärmel und großzügigem Ausschnitt. Durch das Rot wurden ihre etwas dunklere Hautfarbe und das braune Haar noch betont. Sie war gerade fertig, als es an der Tür klopfte und Tom hereinkam. Er blieb mit offenem Mund in der Tür stehen. „Na, gefällt dir, was du siehst?“, grinste JD ihn an.
„Wow“, brachte er nun staunend heraus. „ Willst du heute auf Männerfang?“ „Nö, ich habe doch dich!“, lachte JD und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. „So, meinetwegen können wir.“, stellte sie dann fest und hakte sich bei Tom ein. „Wollen wir der Presse mal wieder was zu schreiben geben!“, lachte dieser nun und ging mit ihr los.
In der Halle angekommen schaute sich JD suchend um, aber es waren Unmengen an Leute da und so konnte sie Izzy nicht ausfindig machen. Also ging sie mit Tom zur Tanzfläche. Sie liebte es zu Tanzen und mit Tom hatte sie einen ganz passablen Partner gefunden. Sie merkte nicht, dass sie eine ganze Zeitlang beobachtet wurde. Tom wurde heftigst von einer Blondine angeflirtet und er genoss es sichtlich. Er schrie JD so etwas wie „Ich bin kurz was trinken!“ ins Ohr und zog dann mit der Blondine im Schlepptau ab Richtung Theke. JD wollte schon die Tanzfläche verlassen, als die ersten Töne eines ihrer Lieblingslieder angespielt wurden. Es war „Hips don´t lie“ von „Shakira“ und ehe sie sich versah, legte jemand von hinten seine Hand an ihre Hüfte und zog sie zu sich. „Du willst doch jetzt nicht etwa gehen, oder?“, sprach eine ihr bekannte Stimme. Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Sie schloss kurz ihre Augen und genoss seine Nähe und die Wärme, die von ihm ausging. Er drehte sie zu sich um und schaute ihr tief in die Augen. „Dein Outfit ist der Hammer. Du siehst wunderschön aus!“, raunte ihr Izzy zu. Sie wurde für einen Augenblick fast verlegen. „Du hast dich aber auch in Schale geschmissen…“, gab sie das Kompliment zurück und grinste ihn an. Dann begannen sie zu tanzen. Das Flirten vom Nachmittag am Kicker wurde hier nun weiter geführt, sie tanzte ganz Shakira-Like und Izzy hatte schon fast Mühe an sich zuhalten. Am Ende des Liedes standen sie voreinander. Es trennte sie nur noch wenige Zentimeter, die Izzy dann schloss indem er seine Arme um ihre Hüfte legte und sie zu sich zog. Sie konnte seinen Atem auf ihrer Haut spüren und der Ausdruck in seine Augen zeigten ihr sein Verlangen. Sie lächelte leicht. Dann nahm sie ihren Zeigefinger, küsste ihn und legte ihn auf Izzys Mund. Er sog leicht an diesem und gab sie dann eher widerwillig frei. Sie nahm ihn an die Hand und ging mit ihm von der Tanzfläche.

-7-

Gerade am Rand der Tanzfläche angekommen, kam ihnen Chris entgegen. „Hey, wir haben dahinten eine Sitzecke gefunden und Getränke sind auch schon da. Kommt ihr mit?“, und ehe Izzy protestieren konnte, hatte JD schon „Ja“ gesagt und ging hinter Chris her. Als sie kurz stoppen mussten, raunte ihr Izzy ins Ohr „Hey, ich wäre jetzt gerne etwas mit dir alleine gewesen.“ „Ich weiß,“, grinste sie, „aber der Abend ist ja noch lang.“, und ging dann weiter. An der Sitzecke angekommen zog Izzy an JD vorbei um den letzten Platz zu ergattern und sah sie dann herausfordernd an. „ Ich steh auch gerne.“, sagte sie nur und erwiderte seinen Blick. Er ergriff daraufhin ihre Hand und zog sie auf seinen Schoß um dann auch gleich seine Arme um sie zu schlingen, so dass sie keine Möglichkeit mehr hatte ihm zu entkommen. „Du musst nicht so klammern, ich laufe dir schon nicht weg.“, flüsterte sie ihm ins Ohr und er lockerte etwas seinen Griff. „Was möchtest du trinken?“, fragte Jay, der sich gerade ein Wodka Red Bull gemischt hatte. „Cola, wenn du hast“, und ihr fiel jetzt erst auf, dass sie von der ganzen Tanzerei ziemlich durstig war. Izzy bekam sein obligatorischen Jägermeister/Cola hingestellt und JD die Cola daneben. JD, die nicht darauf geachtet hatte, welches ihr Glas ist, griff natürlich zum Jägermeister/Cola. Sie nahm einen Schluck und Izzy wartete schon auf Protest, aber stattdessen nahm sie noch einen Schluck und grinste ihn frech an. „Ich glaube, ich bleibe hierbei.“ „Und was trinke ich dann?“, fragte Izzy. „Cola! Ist auch besser für dich, wer weiß auf was für Gedanken du erst kommst, wenn du Alkohol getrunken hast!“, lachte sie ihn nun an. Während sie sich den nächsten Schluck gönnte, strich Izzy ihr langsam mit seinen Fingerspitzen über den Rücken und ließ seine Hand dann auf ihrer Haut zwischen Oberteil und Rock ruhen. Mit seinem Daumen streichelte er sie leicht und sah sie fordernd an. Dabei kaute er auf seinem Piercing herum. Sie lehnte sich an seinen Oberkörper und er merkte, dass es ihr zu gefallen schien. Sie hielt das Glas immer noch für ihn unerreichbar. „Hey, ich hätte jetzt schon Appetit auf Jägermeister…“, bettelte er. JD grinste ihn an: „Aber nicht aus diesem Glas.“, und stellte es auf den Tisch. Er lachte: „Dann werd ich dich wohl küssen müssen.“ Er zog sie wieder zu sich und blickte ihr tief in die Augen. Dieses Mal hatte sie echt Probleme ihm standzuhalten. Und während ihr Verstand sich noch wehrte, gab ihr Körper schon nach. Gerade als sich ihre Lippen berührten, hörte sie wie Mikel sagte: „Wenn Carly das herauskriegt, bis du ein toter Mann!“ Izzys Blick schnellte zu Mikel, doch eher er auch nur irgendetwas erwidern konnte, hatte JD auch schon ihre Hand auf seinen Mund gelegt und fragte Mikel: „Wer ist Carly?“ „Das sollte dir Izzy vielleicht erzählen.“, kam es von Mikel nur zurück. JD blickte Izzy an und er spürte eine Art Traurigkeit in ihrem Blick. „Und?“, forderte sie ihn nun auf. „Carly ist meine Freundin in Amerika.“, sagte Izzy nun tonlos und stellte sich innerlich schon auf eine Ohrfeige und ähnliches ein. „Aha…“, kam es nur von JD. Sie nahm das Glas mit dem Jägermeister, nahm einen Schluck und gab es dann Izzy. Dann stand sie auf und ging Richtung Tanzfläche davon.
Dort angekommen stellte sie sich an den Rand und beobachtete Tom und die Blondine, wie sie eng umschlungen tanzten. Tom registrierte nicht mehr viel von seiner Umwelt, wie es schien, denn er wurde sehr offensichtlich fotografiert. Na ja, dann bin ich zumindest erst einmal aus den Klatschblättern raus, dachte sich JD und grinste innerlich. Eigentlich war ihr schon fast zum heulen zumute. Hatte sie sich denn so getäuscht, bzw. hatte sie echt mehr Gefühle für Izzy entwickelt, als sie eigentlich gedacht hatte. Sie begab sich in sicherer Entfernung von Tom auf die Tanzfläche und begann zu tanzen. Tanzen hatte sie bis jetzt immer abgelenkt. Sie wollte jetzt nicht über so etwas nachdenken und deprimiert werden. In nächster Zeit würde nicht mehr viel Zeit zum Feiern bleiben, da wollte sie es heute noch einmal richtig genießen.
Zwei Lieder später merkte sie wie sich erneut zwei Hände um ihre Hüfte legten und sie an seinen Körper zogen. „Und täglich grüßt das Murmeltier.“, schmunzelte sie und lehnte sich an ihn. „Sorry!“, flüsterte er ihr ins Ohr, „Ich hätte...“ Weiter kam er nicht, denn sie drehte sich zu ihm um, sah ihm in die Augen.

-8-

Er sah ihren traurigen Blick und hätte sich für die Aktion in der Sitzecke selbst Ohrfeigen können. Er zog sie wieder an sich heran und sie legte ihren Kopf an seine Brust. Er gab ihr einen leichten Kuss auf ihr Haar. „Hey, es war einfach dumm von mir, es tut mir leid!“, flüsterte er ihr dann ins Ohr. Sie sah kurz auf und lächelte ihn traurig an. „Ist schon Ok.“, murmelte sie dann. Er nahm ihre Hand, bahnte sich einen Weg durch die tanzende Menge und ging dann mit ihr nach draußen. Etwas Abseits vom Eingang ließen sie sich an der Wand nieder. Izzy lehnte seinen Kopf an die Wand und schloss die Augen. Er hielt immer noch JDs Hand. Sie beobachtete ihn von der Seite. Er bemerkte, dass sie ihn anschaute und öffnete wieder die Augen um sie kurz anzusehen. Sie lächelte ihn an, lehnte dann ihren Kopf an die Wand und schloss für einen Augenblick die Augen.
„Fehlt sie dir?“, fragte sie dann, ohne ihn anzusehen. „Ja und nein“, gab Izzy nachdenklich von sich. „Warum ja und nein?“, fragte JD weiter nach. „Ja, weil, na ja, sie ist eben meine Freundin und wir sind jetzt schon so lange getrennt. Wir hatten in Amerika immer sehr viel Spaß miteinander und nein, weil es sehr stressig mit ihr geworden ist. Sie ist total eifersüchtig. Auf Fotos mit Fans, eigentlich auf alles und jeden. Seit Wochen tun wir nichts anderes als herum diskutieren und streiten. Aber trotzdem fehlt sie mir, das ist halt die Kehrseite in diesem Beruf.“, lächelte er jetzt gequält. „Tja, wem erzählst du das?“, flüsterte JD kaum hörbar. Er legte seinen Arm um ihre Schultern und drückte sie. „Was ist eigentlich mit dir und Tom, heute Nachmittag dachte ich noch, dass da was geht und Chris meinte irgendwas in dieser Richtung gelesen zu haben.“ JD sah Izzy überrascht an und lachte dann. „Ne, wir sind nur befreundet. Mehr nicht und über die Glaubwürdigkeit der Presse brauche ich dir doch wohl nichts zu erzählen, oder?“ „Nein, ganz bestimmt nicht.“, lachte nun auch Izzy. JD hatte ihre frei gewordene Hand auf Izzys Oberschenkel gelegt und kraulte diesen nun. Er lehnte seinen Kopf wieder an die Wand und genoss es. Er verspürte schon wieder dieses angenehme Kribbeln in seinem Körper und er musste grinsen. JD, der aufgefallen war, dass Izzy schon wieder gedanklich am abdriften war, ließ langsam ihre Hand auf seine Oberschenkelinnenseite gleiten und kraulte dort weiter. Es entwich ihm ein leichtes Stöhnen und genau in diesem Moment...

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... klatschte JD ihm mit voller Wucht auf den Oberschenkel, sie sprang auf um außerhalb seiner Reichweite zu gelangen. „Arrrgh, das tut weh, na warte, wenn ich dich kriegen!“ Er rieb sich seinen Oberschenkel und stand dann auch auf. Er ging langsam auf sie zu. Er versuchte böse zu gucken, was ihm aber nicht wirklich gelang, da JD immer noch herzhaft am lachen war. Ihm huschte ein Lächeln über seine Lippen. Er reichte ihr die Hand, doch gerade als er dachte die ihre zu bekommen, drehte sie sich weg und lief um die nächste Ecke. Dort blieb sie im Schatten stehen und musste gar nicht lange auf ihn warten. Er musste sich erst einen Augenblick an die Dunkelheit gewöhnen. Dann hatte er sie entdeckt. Sie stand mit dem Rücken an der Wand gelehnt und grinste ihn schelmisch an. „Jetzt entkommst du mir nicht mehr…“, lachte er und ging auf sie zu. Als er direkt vor ihr stehen blieb lächelte sie und flüsterte: „Vielleicht will ich das ja auch gar nicht…“, und sah ihn herausfordernd an. Er nahm ihre Hände drückte sie vorsichtig gegen die Wand und schloss somit die letzte Lücke zwischen ihnen. JD wehrte sich nicht, sondern sah ihm fest in die Augen. Er ließ eine Hand los um ihr eine Strähne aus dem Gesicht zu streichen, ohne dabei den Augenkontakt zu unterbrechen. Es war fast so, als ob sie sich mit den Augen unterhalten würden. Er führte innerlich eine Art Kampf aus, ob das was er da machte richtig war, aber er war auch zu sehr in ihrem Bann, als das er jetzt noch zurück gekonnt hätte. Er ließ seine Hand in ihren Nacken gleiten, was bei ihr eine Gänsehaut auslöste. „Was wird das?“, wisperte sie und merkte wie sich ihre Lippen immer mehr näherten. „Das wird meine Entschädigung für meine Schmerzen im Oberschenkel.“, gab er leise zurück und im gleichen Augenblick trafen sich ihre Lippen und vereinten sich zu einem Kuss. Erst war dieser Kuss zaghaft, dann wurde er immer fordernder. Er ließ ihre zweite Hand los und glitt mit seiner an ihrem Rücken hinunter, blieb auf ihrer Hüfte liegen. Ihre Hände suchten sich den Weg unter sein Shirt. Sie unterbrach den Kuss und drückte ihn leicht von sich. „Hey!“, protestierte Izzy. „Was ist?“
Sie grinste ihn frech an, „So doll habe ich gar nicht zugeschlagen.“, und kniff ihn leicht in die Seiten. Ehe sie sich versah hatte er sie wieder an sich gezogen und küsste sie erneut. Sie befreite sich wieder von ihm und sah ihn ernst an. „Das war es dann wohl mit der Treue, oder?“, und auch ihm wurde schlagartig bewusst, was er da so eben getan hatte. „Jap.“, flüsterte er und ließ sie los. Er war verwirrt, was und vor allen Dingen warum, war das gerade eben passiert? Spielten seine Hormone verrückt, er war doch sonst 100% treu. JD hatte fast schon ein schlechtes Gewissen. Sie lächelte ihn gequält an und strich ihm mit einer Hand über seine Wange. „Hey, es war doch nur eine Entschädigung.", versuchte sie ihn aufzumuntern. "Jap, das war es wohl." Izzy sah JD in die Augen und nahm sie dann fest in die Arme.

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So standen sie noch eine ganze Weile in dieser Umarmung. „Lass uns rein gehen,„, flüsterte Izzy, „du bist ja ganz kalt.„, und rieb ihr über den Rücken. JD nickte und löste sich von ihm. Langsam schlenderten sie wieder Richtung Eingang. „Weißt du, wo drauf ich jetzt Bock hätte?“, raunte Izzy JD ins Ohr, während er seinen Arm um ihre Schultern legte. „Ne, wo drauf?“, fragte sie und sah ihn fragend an. „Obst!„, grinste er sie an. JD musste an den Nachmittag denken und unweigerlich lachen. Er drückte sie kurz und ließ dann lachend von ihr ab.
Drinnen angekommen sah JD sich suchend um. „Wen suchst du?“, fragte Izzy. „Tom.“, antwortete JD. „Wir teilen uns ein Zimmer und ich habe nicht wirklich Bock darauf, dass er die Blondine mitnimmt.“ „Na, so ein flotter Dreier…“, lachte Izzy während JD ihm einen angewiderten Blick zu warf. „Aber nicht mit der!“, konterte JD, „Dann lieber mit 2 Typen.“ Izzy sah sie überrascht an. „Ja echt?“ JD zog eine Augenbraue hoch. „Weißt du doch nicht?!“, und drehte sich grinsend weg um weiter nach Tom zu suchen.
Da erblickte sie Gustav. Sie lief rüber zu ihm. „Hey, weißt du wo Tom ist?“, quatschte sie ihn an. „Nö, aber ich glaube, der ist mit der Blondine weg.“ „Wie WEG?“ JD wurde langsam böse, wehe er würde es wagen, ohne sie und dafür mit der Schnitte ins Hotel zu gehen. Wo sollte sie denn wohl schlafen?! „Arrrgh, ich bringe ihn um, wenn er mir zwischen die Finger kommt!“, fluchte sie nun, schließlich hatte er ihr angeboten, bei ihm zu übernachten, da Finn, der Freund von Bea, spontan ein paar Tage frei bekommen und sie mit einem Besuch überrascht hatte. Und jetzt DAS!!!
Mit vor Wut funkelnden Augen suchte sie die Tanzfläche ab, aber er war nirgends zu finden. Wütend kickte sie eine Flasche, die am Boden lag, weg. Fluchend ging sie wieder zu Izzy zurück, der sie fragend ansah. „Und?“ „Nix und, der Penner ist weg mit der Alten und ich steh ohne Bett da, F...! Der kann was erleben!!“ „Vielleicht sind sie ja auch zu ihr?“, versuchte Izzy JD zu beruhigen. „Lass uns ins Hotel fahren und nachsehen, ansonsten kannst du auch gerne bei mir schlafen.“, lächelte Izzy. „Wo soll das denn wohl enden?“, lachte JD und ihre Laune besserte sich wieder etwas.
Sie gingen noch einmal durch den Saal und dann zu den anderen Jungs. Abermals kam Izzy vor JD in der Sitzecke zum sitzen. Dieses Mal setzte sie sich sofort auf seinen Schoß. Izzy ließ sich von Jay ein Glas Jägermeister/Cola geben und reichte es JD mit den Worten: „Das hebt die Stimmung“. JD, die bereits einen großen Schluck genommen hatte, verschluckte sich fast, als sie diesen Satz hörte. „Du willst mich doch nur betrunken und willenlos machen.“, grinste sie ihn. „Vielleicht.“ Schelmisch blickte er ihr in die Augen. „Na, das kann ja eine Nacht werden…“, stöhnte JD bewusst übertrieben und rollte mit den Augen. Izzy zog sie zu sich heran und raunte ihr ins Ohr „Vielleicht die Nacht deines Leben.“ Herausfordernd sah er sie an.

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