Startseite
  Kapitel 1 - 5
  Kapitel 6 - 10
  Kapitel 11 - 15
  Kapitel 16 - 20
  Kapitel 21 - 25
  Kapitel 26 - 30
  Kapitel 31 - 35
  Kapitel 36 - 40
  Kapitel 41 - 45
  Kapitel 46 - 50
  Kapitel 51 - 55
  Kapitel 56 - 60
  Kapitel 61 - 65
  Kapitel 66 - 70
  Kapitel 71 - 75
  Kapitel 76 - 80
  Kapitel 81 - 85
  Kapitel 86 - 90
  Kapitel 91 - 95
  Kapitel 96 - 100
  Kapitel 101 - 105
  Kapitel 106 - 110
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

http://myblog.de/hdsd

Gratis bloggen bei
myblog.de





-11-

JD lehnte sich an Izzy. Er ließ seine Hand langsam an ihrem Rücken herunter gleiten. Sie bekam eine GÄNSEHAUT. Für einen Augenblick machte sie ihre AUGEN ZU und genoss seine NÄHE. Chris der neben ihnen saß, verwickelte Izzy in ein Gespräch.
JD angelte sich unauffällig etwas EIS aus einem Glas. Sie legte ihren Arm um Izzys Schultern und ließ dann ihre Hand unter seine Dreads gleiten um dann das Eis langsam an seinem Nacken entlang zu streichen. Er zuckte leicht zusammen und sah ihr dann tief in die Augen. Mit einem Mal wurde JD bewusst, dass sie ihn jeder Zeit VERFÜHREN konnte. Sie kuschelte sich etwas an ihn und ließ dann ihre Hand mit dem Eis unter sein Shirt gleiten. Sie hatte ihren Kopf an seiner Schulter gelehnt und konnte merkten, wie er tief Luft holte. Er hatte Mühe an sich zuhalten. Sie raubte ihm mit ihrer Aktion fast den Atem. Er hatte das Gefühl KEINE LUFT mehr zu bekommen vor Verlangen. Plötzlich wurden sie gestört. Mikel drängelte sich vom hintersten Platz an ihnen vorbei. „Hey, kommt ihr mit tanzen?“, fragte er im vorbei gehen. Izzy sah JD an. Sie zwinkerte ihm zu, stand auf und reichte ihm die Hand um ihn mit zur Tanzfläche zu nehmen. Dort angekommen wurde gerade „Don´t Cha“ von „PCD“ gespielt.
JD und Izzy waren gleich wieder in ihrem Element. Sie sah ihm mit einem Blick in die Augen, der ihn augenblicklich FESSELTE. Er konnte seine Augen gar nicht von ihr abwenden. Sie war so SCHÖN und trotz ihrer Zierlichkeit hatte sie etwas an sich, was sie WILD erscheinen ließ. Es reizte ihn und er wollte unbedingt mehr von dieser Seite wissen. Vollkommen im Tanz gefangen, vergaßen JD und Izzy ihre Umgebung und die Zeit. Sie waren dermaßen auf sich konzentriert, dass sie gar nicht bemerkten, dass die Tanzfläche immer leerer wurde. Chris stand am Rand und beobachtete die Beide eine Weile, dann ging er hin. Da die Musik sehr LAUT war, mußte er Izzy ins Ohr schreien: „Hey, wir wollen jetzt los, kommt ihr mit?“ Ein kurzer Blick in JDs Augen genügte Izzy um zu wissen, dass sie mit ihm gehen würde. „Jap, wir kommen mit.“, antwortete er und nahm sie an der Hand um mit ihr und Chris nach draußen zum Van zugehen. Dieser brachte die Jungs und JD ins Hotel. Dort angekommen holte Izzy schnell den Schlüssel von der Rezeption und JD fragte kurz nach, ob Tom ihr eine Nachricht hinterlassen hatte. Im Fahrstuhl waren JD und Izzy ganz alleine. Sie standen sich schweigend und in die Augen schauend gegenüber. Man konnte eine gewisse Spannung fühlen. Im Flur von Izzys HOTELZIMMER angekommen, hörten sie, daß es hinter der einen Zimmertür heiß herging. JD sah auf die Nummer und wußte, dass es sich um Toms Zimmer handelte. Sie waren schon fast an Izzys Tür angekommen, da drehte sie wieder um und raunte Izzy nur zu: „Mach schon einmal die Tür auf, ich muss noch was erledigen.“ Auf leisen Sohlen schlich sie zurück zu Toms Zimmertür und als Izzy seine geöffnet hatte, donnerte JD mit ihren Fäusten gegen Toms Tür. Schnell lief sie zu Izzy zurück und schaffte es gerade noch rechtzeitig die Tür zu schließen, bevor Tom motzend auf den Flur kam.
Leise kicherten Izzy und JD, die mit einem Ohr an der Tür lauschten. Izzy strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, leichter SCHWEIß hatte sich auf ihrer Stirn gebildet. Ihre Augen funkelten. Er fühlte sich wie schon so oft an diesem Tag total von ihr verzaubert. Er kam ihr immer näher. Langsam und vorsichtig trafen sich ihre Lippen und wie schon einmal zuvor an diesem Abend suchte seine ZUNGE den Weg zu ihrer um mit dieser einen Tanz der Leidenschaft aufzuführen. Sie schob ihre Hände unter sein Shirt und ließ ihre Finger abwechselnd sanft und dennoch fordernd über seine Wirbelsäule gleiten. Sie merkte, dass seine Hände über ihren Körper glitten und sie eigentlich schon wieder viel zu weit gegangen waren. Widerwillig löste sie sich. „Izzy…“, flüsterte sie. Wieder sah er diesen traurigen Ausdruck in ihren Augen und wusste, dass sie Recht hatte. Er lächelte sie schwach an und strich ihr noch einmal mit dem Finger über ihre Lippen. Sie küsste seinen Zeigefinger und ging dann ins Bad.
Izzy holte aus dem KLEIDERSCHRANK eine zweite Decke, zog sich bis auf die Boxershorts aus und kam auf dem Bett zum LIEGEN. Auf dem KISSEN lag ein Stück SCHOKOLADE als Betthupferl. Eigentlich war er froh, dass JD aufpasste, dass NIX PASSIERTE.JD kam aus dem Bad, zog sich bis auf ihre Pantys und dem Top aus und legte sich zu Izzy. Er legte einen Arm um sie, küsste ihr die Stirn und flüsterte ihr ein „Danke“ ins Ohr. Sie kuschelte sich an ihn und nach wenigen Minuten waren sie EINGESCHLAFEN.

-12-


Morgens wurde Izzy als erster wach. JD lag mit ihrem Rücken an ihm gekuschelt. Er richtete sich etwas auf und betrachtete sie. Allein der Gedanke an den vergangenen Abend ließ wieder sein Verlangen nach ihrer körperlichen Nähe hochkommen. Vorsichtig strich er mit einem Finger über ihre Wange. Behutsam beugte er sich vor um ihr einen zarten Kuss auf diese zu geben. Er legte sich wieder zurück und dachte über die vergangenen 24 Stunden nach. Er hatte in seinem Leben schon viele Mädchen kennengelernt und auch geflirtet was das Zeug hielt, aber es hatte ihn noch nie jemand so mit seiner Ausstrahlung und seinem Wesen beeindruckt und berührt, wie JD es tat. Sie löste bei ihm Gefühle aus, die er nicht mal bei Carly gehabt hatte und bei ihr war er sich eigentlich sicher gewesen, dass sie die Richtige war, trotz der Probleme, die sie im Augenblick hatten.
Geweckt von seinen zärtlichen Berührungen, öffnete JD kurz die Augen. Sie brauchte einen Moment um zu realisieren wo und mit wem sie da gerade im Bett lag. Gähnend drehte sie sich um. „Hey,“, flüsterte Izzy, „hab ich dich geweckt?“ „Nö,“, gähnte JD, „ich habe geträumt, dass ich geküsst wurde und da wollte ich mal eben schauen, wer das ist.“, zwinkerte JD ihm mit einem Lächeln auf ihren Lippen zu. Izzy fühlte sich ertappt. „Und hast du ihn noch gesehen?“, überspielte er jetzt seine Verlegenheit. „Ich weiß nicht.“, nuschelte JD nur und kuschelte sich dann an Izzy. Ihr fiel jetzt erst auf, was für einen durchtrainierten Körper er hatte und die Tattoos. „Haben die eine Bedeutung?“, fragte sie und zeigte auf die Tattoos am Arm. „Jap!“, antwortete Izzy und erklärte ihr alle. Das Letzte war die 69 um seinen Bauchnabel. JD fuhr langsam mit ihrem Zeigefinger die Zahlen nach. Izzy fühlte wieder eine Gänsehaut aufkommen und ein angenehmes Kribbeln. Man, was macht sie nur mit mir, dachte sich Izzy und versuchte seine aufkeimende Lust zu unterdrücken. Er schloss kurz die Augen. „Was hat diese für eine Bedeutung?“, hörte er JD jetzt fragen. Er öffnete seine Augen wieder und sah ihr in die Augen. „Die 69? Das ist das, was ich am liebsten mache.“, grinste er sie jetzt frech an und merkte wie er langsam nicht mehr gegen seine Lust ankämpfen konnte. Ohne den Augenkontakt zu unterbrechen rutschte er etwas weiter runter zu ihr. „Gleich neben dem hier.“, raunte er ihr zu und berührte mit seinen Lippen ihren Mund. Ein leichtes Grinsen huschte JD über die Lippen, aber sie genoss seine Zuwendung. Abermals berührten sich ihre Lippen und es entfachte auch in ihr ein Verlangen. Immer intensiver spielten ihre Zungen miteinander, als es plötzlich laut an der Tür klopfte. Beide schnellten auseinander. Das Adrenalin schoss in unendliche Höhen. Wieder klopfte es. Izzy stand auf und ging zur Tür.
Von der klopfenden Unterbrechung genervt öffnete er diese. Dahinter stand Chris. „ Hey, was ist los?“, fragte Izzy gereizt. „Hier,“, Chris reichte Izzy eine Reisetasche, „die gehört JD. Hat mir Tom gerade für sie gegeben, sie möchte sich bestimmt frische Sachen anziehen, oder?“ „Wie reizend von ihm, dafür dass er sie heute Nacht quasi ausquartiert hat!“, brummte Izzy. „Er hat sie heute morgen schon überall gesucht.“, versucht Chris ihn zu verteidigen. „Paah!“, kopfschüttelnd sah Izzy ihn an. „Er hätte ja zumindest jemanden Bescheid sagen können, als er gegangen ist.“ „Wie auch immer.“, wiegelte Chris jetzt ab. „Macht ihr euch fertig, dass wir frühstücken können?“ „Geht schon mal, wir kommen gleich nach.“, winkte Izzy ab. „Ok, bis später dann.“, verabschiedete sich Chris und ging Richtung Fahrstuhl davon. Izzy schloss die Tür. Er stellte die Tasche ab und ging zurück zum Bett, wo JD gerade dabei war aufzustehen. Schnell sprang Izzy aufs Bett und zog sie wieder zurück. Sie sahen sich tief in die Augen und er bemerkte, dass sie Tränen in den Augen hatte. Er nahm sie in seine Arme und küsste ihre Stirn. Tapfer kämpfte sie gegen die Tränen an. Zu gerne würde sie ihm jetzt ganz nah sein, aber sie wusste auch, dass es falsch wäre. Ohne ein Wort löste sie sich von ihm, nahm ihre Tasche und ging ins Bad um sich frisch zumachen. Zurück blieb ein nachdenklicher Izzy.  


-13-


JD schloss die Badtür, lehnte sich mit dem Rücken dran und glitt an ihr hinunter. Tränen liefen ihr über ihre Wangen. Sie hätte so gerne mehr von ihm gehabt und sie wusste auch, dass er es ebenso wollte. Aber es wäre falsch. Er hatte eine Freundin, aber auch ohne sie wäre alles weitere als ein One-Nightstand zum Tode verurteilt. Beide waren viel zu sehr mit ihrer Musik und der Karriere beschäftigt, als dass sie Zeit hätten irgendwas Richtung Beziehung aufzubauen. Eine einfache Freundschaft aufrecht zu erhalten würde schon schwer sein. Mit einem Mal wurde JD bewußt, dass sie mehr für Izzy empfand, als sie gedacht hatte. Sie stand auf, zog sich aus und stellte sich unter die heiße Dusche. Das heiße Wasser lief an ihr herunter und sie merkte wie sie sich langsam wieder entspannte.
Izzy lag nach wie vor auf dem Bett. Er hatte seine Augen geschlossen und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Er war verwirrt. In ihrer Gegenwart fühlte er sich so gut wie schon lange nicht mehr. Ihre Berührungen machten ihn wahnsinnig vor Verlangen mehr davon zu spüren und doch wusste er, dass das alles nicht richtig war. Er hatte eine Freundin. Er hatte Carly absolute Treue versprochen und er war es immer in jeder Beziehung bisher gewesen. Jetzt trat JD in sein Leben und nichts war mehr so, wie es mal war. Er würde unbedingt mit ihr darüber sprechen müssen.
Er war so mit seinen Gedanken beschäftigt, dass er nicht hörte, wie JD das Bad verließ. „Hey, schläfst du?“, drang ihre Stimme zu ihm durch. Er öffnete seine Augen, reckte sich und setzte sich dann auf. „Nein, ich habe nur etwas nachgedacht.“, murmelte er, stand auf um seine Sachen zusammen zu suchen und ebenfalls ins Bad zu gehen. Während er schnell unter die Dusche sprang und sich fertig machte, suchte JD ihre Sachen vom Abend zusammen und verstaute sie in ihrer Tasche. Sie sah sich noch einmal um und ging dann zur Tür. Gerade als sie diese öffnen wollte, ging die Badtür auf und Izzy kam heraus. „Wo, gehst du hin?“, fragte er und trat hinter sie. Sie war nicht in der Lage zu antworten. Ihre Augen füllten sich wieder mit Tränen und sie hatte einen Kloß im Hals. Izzy fasste sie an der Schulter an und drehe sie zu sich um. Er versuchte ihr in die Augen zu gucken, doch sie wich ihm aus. Langsam ließ er seine Hand von ihrer Schulter runter zu ihrer Hand gleiten um sie dann fest zuhalten. Sein Daumen strich beruhigend über ihren Handrücken. „Hey, was ist los?“, fragte er besorgt, obwohl er die Antwort eigentlich schon kannte. Sie sah ihm kurz in die Augen und ein leichtes, wenn auch trauriges Lächeln huschte ihr über die Lippen. Ein Blick in ihre Augen verrieten ihm ihre Gedanken. Ohne ein weiteres Wort zog er sie zu sich heran und nahm sie fest in die Arme. Dort konnte sie nicht mehr an sich halten und begann hemmungslos zu weinen. „Komm.“, flüsterte Izzy, nachdem sie sich etwas beruhigt hatte und ging zum Bett rüber, dort angekommen wies er sie an sich hinzusetzen und holte ein Glas Wasser, was er ihr dann reichte. Während JD einen Schluck nahm kletterte Izzy aufs Bett. Er setzte sich hinter ihr um dann seine Arme um sie zu legen. Vorsichtig lehnte er seinen Kopf an ihren Rücken. JD genoss jede seiner Berührungen. Dennoch, es wurde ihr klar, wie einsam sie überhaupt war. Zwar hatte sie den ganzen Tag diverse Leute um sich herum, aber solch eine Nähe konnte ihr keiner geben. „Was hast du?“, fragte Izzy erneut nach.


-14-


JD zuckte mit ihren Schultern. Was sollte sie ihm jetzt sagen, dass sie sich einsam fühlte, dass sie mehr für ihn empfand, dass er ihr fehlen würde, in ihrem Kopf herrschte Chaos. „Ich weiß nicht, was los ist…“, seufzte sie nun und hoffte, dass er sich damit zufrieden gab. So kannte sie sich selbst ja auch nicht. Izzy strich ihr die Haare zur Seite und gab ihr einen Kuss in den Nacken. Bei JD begann sich wieder ein angenehmes Gefühl breit zu machen. „Wenn du es weißt, dann sag es mir, Ok?“, flüsterte er ihr ins Ohr und stand dann auf um sich weiter fertig zu machen. JD sah ihm zu, dann ging sie ins Bad um die letzten Spuren ihrer Tränen zu beseitigen. Als sie aus dem Bad trat, wartete Izzy bereits auf sie. Er blickte sie an, nahm sie kurz in den Arm. „Gut siehst du aus.“, raunte er ihr zu und lächelte sie an. „Komm, lass uns was essen gehen.“, grinste sie etwas verlegen.
Als sie an Toms Zimmertür vorbei kamen, verdüsterte sich für einen Augenblick JDs Miene. „Na, wenn ich den gleich zu packen kriege, dann kann er was erleben.“, brummte sie vor sich hin. Izzy lachte auf. „Hey, du machst mir Angst.“ „Die Angst muss ganz jemand anderes haben!“, sagte JD und drückte dabei auf den Fahrstuhlknopf.
Im Fahrstuhl, standen sie sich wieder gegenüber und beide schienen an den vergangenen Abend zu denken. Izzy musste schmunzeln. Beim Verlassen des Fahrstuhls, hörten sie schon die Stimmen der anderen. Als die beiden beim Frühstücksraum ankamen, erblickte JD Tom, der am Buffet stand. „Hey, Babe.“, strahlte er sie an. „Gut geschlafen?“ JDs Augen fingen an zu funkeln und in ihr kochte die Wut wieder hoch. Selbst Izzy nahm etwas Abstand von ihr. „Es hat sich ausge“babe“t, du A...“, zischte sie. „Was bildest du dir ein, ohne was zu sagen einfach abzuhauen?“ „Hey, rege dich ab, du bist doch gut untergekommen, oder war es so schlecht bei Izzy?“, konterte Tom. Leon, der ebenfalls am Buffet stand, hatte alles mit angehört. Er stellte seinen Teller wieder weg und ging zu JD. Er kannte sie, wenn sie wütend war, und wusste, dass es für Tom böse enden konnte. JD holte tief Luft und wollte gerade richtig loslegen, als Leon sie am Arm packte und wegzog. „Komm, mach hier keinen Ärger, ok? Geh was essen, wir müssen bald los.“, sagte er ernst und sah ihr direkt in die Augen. Als Leon sich umdrehte sah er wie Izzy auf Tom zusteuerte. „Hey Izzy, kümmere dich um JD ich mach das hier schon und stellte sich vor Tom. Der sah irritiert von einem zum anderen. „So und jetzt zu dir.“, sprach Leon und drehte sich zu ihm um. „Was fällt dir eigentlich ein?“ Leon schob Tom vom Buffet weg, weil er befürchtete, dass JD wieder auf ihn losgehen würde, da sie ja noch nicht fertig mit ihm war. Etwas Abseits hielt er ihm dann eine Standpredigt.
Izzy hatte sich zu JD gestellt. Er merkte, dass sie innerlich am kochen war. Er legte einen Arm um ihre Schultern und zog sie mit zum Geschirr. „Hey, es war nicht richtig von ihm, aber so schlimm war die Nacht mit mir doch auch nicht, oder?“`, flüsterte er ihr zu. „Nein, war ganz Ok.“, antwortete sie und drehte sich weg, um nicht lachen zu müssen. Sie widmete sich dem Aufschnitt und Izzy kam hinterher. „ Nur ok?“, raunte er ihr zu. „Jap,“, grinste JD „nur Ok.“, und ließ ihn an der Wurst stehen um zu den Getränken zugehen.  Ihre Wut war verraucht. Izzy folgte ihr. „Hey Babe!“ Sprachlos schüttelte er den Kopf. Sie grinste ihn herausfordernd an und ging dann an einen freien Tisch. Izzy setzte sich ihr gegenüber und sah sie nachdenklich an. „Nur Ok…“, murmelte er dann und widmete sich dem Brötchen. JD musste grinsen. „Das beschäftigt dich jetzt, oder?“ Izzy blickte auf und sah in ihre Augen. Sie strahlten ihn förmlich an. Er wusste dass er diese Augen wahnsinnig vermissen würde in den nächsten Wochen, aber nicht nur das. Ihm würden auch ihre Stimme, ihr Lachen und ihre Berührungen fehlen. Je mehr er darüber nachdachte, desto bewusster wurde ihm, wie sehr er sie vermissen würde. Er war so vertieft in seinen Gedanken, dass er nicht einmal bemerkte, wie Jay an den Tisch trat. „Hey Izzy, in einer dreiviertel Stunde fahren wir.“, sagte er, nachdem er Izzys Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hatte. Izzy nickte nur und stopfte sich das restliche Brötchen in den Mund. JD trank ihren Saft aus und stand dann auf. Ohne ein Wort folgte Izzy ihr. Sie gingen zurück aufs Zimmer.                        


-15-

Im Zimmer angekommen, startete JD gleich mit packen. Izzy hingegen setzte sich aufs Bett und sah ihr zu. „Willst du nicht packen, ihr fahrt doch auch gleich?“, fragte JD im vorbeigehen. „Nö.“, nuschelte Izzy nur und beobachtete sie weiter. Als sie ein weiteres Mal an ihm vorbeikam, hielt er sie am Handgelenk fest und zog sie zu sich. „Hey Babe, lass uns einfach hier bleiben?!“ JD lachte leicht auf. „Izzy, du spinnst.“  „Ich weiß.“, murmelte er. Er lehnte seinen Kopf gegen ihren Bauch, während sie ihre Hände in seinen Nacken gleiten ließ und ihn kraulte. In ihm stieg eine angenehme Wärme auf und er wünschte sich zutiefst, dass es niemals aufhören würde. Langsam schob er seine Hände unter ihr Top und strich ihr sanft am Rücken entlang. Als das Top etwas hoch rutschte begann er zärtlich  ihren Bauch zu küssen. Obwohl ihr Verstand ihr sagte, dass das nicht richtig war, genoss sie seine Zärtlichkeit. Er begann ihren Bauchnabel zu liebkosen und umspielte ihr Bauchnabelpiercing mit seiner Zunge. Er merkte ihre aufsteigende Erregung. Ihr Kraulen in seinem Nacken wurde intensiver. Kurz blickte er hoch zu ihr und sah, dass sie ihre Augen geschlossen hatte. Izzy ließ seine Hände an ihren Seiten hoch gleiten und zog sie dann runter auf seinen Schoß. Er ließ seine Hände auf ihrem Rücken auf und ab wandern und sah ihr dabei in ihre schönen braunen Augen. Er versank fast darin und konnte doch tief im Inneren sehen, daß sie traurig war. Langsam näherte sich JD. Zärtlich küsste sie ihm auf die Stirn und sah ihn wieder an. Izzy ließ seine Hände über ihren Po an den Oberschenkeln entlang gleiten bis in die Kniekehlen. Dann zog er diese leicht hoch, sodass sie ihre Beine um seine Hüften legen konnte. Er strich mit seinen Händen langsam wieder an den Oberschenkeln entlang Richtung Po. Diesen umfasste er und zog sie an sich heran, so dass keinerlei Platz mehr zwischen ihnen war. In ihren Augen konnte er jetzt ihr Verlangen sehen. Die Lust verdrängten ihre Zweifel immer mehr, sie war in seinem Bann. Vorsichtig näherte er sich ihren Lippen und hauchte ihr zarte Küsse auf diese. Langsam glitten seine Hände wieder unter ihr Top. Er sah ihr abermals in die Augen und begann sie von ihrem Oberteil zu befreien. Sie glitt nun ebenfalls mit ihren Händen unter sein Shirt und streifte es ihm ab. Es folgte ein intensiver und nach mehr verlangender Kuss. Izzy ließ von ihr ab und strich ihre Haare zur Seite und begann ihren Hals mit seinen Lippen zu verwöhnen. JD stöhnte leise auf.
Seine Zunge wanderte weiter nach unten, plötzlich begann irgendwo Musik zu spielen. JD brauchte einen Moment um es zuzuordnen. „Hey, dein Handy klingelt.“, raunte sie Izzy ins Ohr. „ Egal“, gab er nur zurück und widmete sich wieder ihrem Hals. Das Handy verstummte. JD ließ ihre Fingernägel über Izzys Rücken gleiten. Sie genoss seine Leidenschaft in vollen Zügen. Abermals begann das Handy zu stören, aber wieder ignoriere Izzy es. Stattdessen begann er JD fordernd zu küssen. Das Handy hörte nicht auf seine Melodie zu spielen und JD löste sich leicht von Izzy. „Hey, geh ran, vielleicht ist es wichtig.“, flüsterte sie erregt, da er sich wieder einmal an ihrem Hals zu schaffen machte. „Nein, ist es nicht.“, nuschelte er wären er an ihrem Ohrläppchen knabberte. „Woher willst du es wissen?“, entgegnete ihm JD und ließ ihre Hände wieder nach unter gleiten. „Weil es der Klingelton von Carly ist.“, gab er zurück. JD zog ihre Hände ruckartig von Izzy weg und kratzte ihn dabei. Es war fast so, als wenn sie im Flagranti erwischt worden wäre. „Aua!“, kam es nun von Izzy, der sie nun erschrocken ansah. JD rutschte von seinem Schoß, nahm das Handy vom Tisch und warf es ihm aus Bett. „Geh, ran.“, flüsterte sie mit Tränen erfüllter Stimme, „Es ist deine Freundin.“ Izzy sah sie nur an und schüttelte leicht seinen Kopf. „GEH RAN!“, kam es nun lauter und leicht zornig von ihr. Izzy sah ihre Augen blitzen und nahm das Telefon. Er hoffte inständig, dass es aufhören würde zu klingeln, aber das tat es nicht. Widerwillig nahm er das Telefongespräch an. Seine Augen hatte er unterdessen weiterhin auf JD gerichtet, die langsam nach ihrem Top griff, es sich überzog und dann zu ihrer Tasche ging. Izzy deutete ihr an, dass sie bleiben sollte, doch JD schulterte die Tasche, warf ihm einen Handkuss zu und verließ dann das Zimmer. 

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: 




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung