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Ernst sah JD Izzy in die Augen und er bekam es schon fast mit der Angst zu tun, den ihre Augen waren nahezu schwarz und funkelten. " Das im Treppenhaus, hattest du das eigentlich geplant?" presste sie zwischen ihre Lippen durch. Nervös kaute sie auf ihrer Unterlippe rum und man konnte es förmlich in Izzys Kopf rattern hören, wie er nach einer passenden Antwort suchte. " Nein, zumindest nicht, dass es bis zum letzten geht", antwortete er dann und hoffe, daß sie damit zufrieden war. War JD aber nicht. " Was dann?" Hakte sie weiter nach. " Ich wollte mit dir zusammen sein, alleine. Dich im Arm halten, berühren und spüren", gab er dann zurück und JD war erstaunt über diese direkte Aussage. " Ich mag dich. Sehr sogar. Ich bin gerne mit dir zusammen und du hast mir die letzten Wochen sehr gefehlt", gestand er ihr schließlich. " Ich weiß, du bist mit Tom zusammen und eigentlich möchte ich auch mit Carly zusammen bleiben, aber alleine deine Anwesenheit läßt mich Dinge machen und fühlen, so etwas habe ich noch nie gehabt. Ich fühle mich einfach wohl mit und bei dir. Mit dir ist alles so unkompliziert..." versuchte Izzy sich zu erklären. " Unkompliziert?" Lachte JD auf." Also, meine Gefühlswelt steht auf dem Kopf, seitdem ich dich kenne, nichts ist wie es war. Ich laber dich mit meinem Seelenmüll zu, heule in einer Tour, zicke mich mit deiner Freundin an und was weiß ich noch alles und du findest das unkompliziert?" Lachend schüttelte sie ihren Kopf. " Also, ich fand mich heute total anstrengend, kompliziert und ich weiß nicht wie". Lächelnd strich er ihr eine Strähne aus dem Gesicht. " Ok, ich mag es gerne kompliziert", flüsterte er ihr dann ins Ohr, ließ seine Lippen über ihr Ohrläppchen gleiten und hauchte JD zarte Küsse in ihre Halsbeuge. Ihre Hände hatte sie auf seine Oberschenkel liegen. Sie verstärkte ihren Druck darauf und ließ sie dann zu seinen Hüften gleiten. " Izzy, hör auf damit", raunte sie, als er seine Küsse intensivierte und ihr damit den Verstand zu rauben begann. " Ok", gab er nach, küsste ihre Stirn und zog sie an sich um sie fest zudrücken. "Ich habe dich verdammt gerne", flüsterte er. " Ich dich auch", gab sie zurück und genoss diese innige Umarmung. Dann löste sie sich von ihm und lehnte sich zurück. " Mach dir nicht so einen Kopf, wegen Carly und dem was im Treppenhaus war, Ok?" Zwinkerte er ihr zu. " Das sagst du so einfach. Ich fühle mich total mies," entgegnete JD. " Das Problem, das Carly und ich haben, liegt nicht an dir und hat auch nichts mit dem vorhin zutun, das war schon vorher da. Vielleicht ist es auch mit einem Grund, warum ich nicht treu geblieben bin. Was ich sonst immer bin", beteuerte Izzy JD. Er stupste ihr mit seinem Zeigefinger auf die Nase und legte ihn ihr dann auf den Mund. Ihre Lippen fühlten sich so warm und weich an. Sanft küsste sie seinen Finger. Er ließ ihn dann langsam hinab übers Kinn gleiten. Liebevoll zog er ihn weiter übers Dekolleté hinab zum Bauch. Diese kaum spürbare Berührung setzten bei JD erneut ein Kribbeln frei. Seine Zuwendungen brachten sie fast um den Verstand. Und sie wünschte sich, daß Carly und Roger nicht wieder kommen würden. Er zog sie abermals zu sich heran. " Ich möchte die restliche Zeit, die wir heute noch haben, einfach mit dir genießen, Ok?" "Ok, ich werde es versuchen", flüsterte sie und lauschte einen Moment lang seinem Herzschlag. JD nahm seine Hände und ihre Finger verflochten sich. Sie lehnte sich wieder zurück. Schmunzelnd sah er sie an. " Was ist?" fragte JD irritiert. " Ich muß gerade an Mikels Gesicht denken im Treppenhaus, als du deinen Rock hochgezogen hast. Ich wette eigentlich hätte er schon gerne nachgesehen," lachte Izzy. JD verdrehte die Augen. " Hey, das hätte auch nach hinten losgehen können," grinste sie ihn an. " Ach was, ich wäre dann schon eingeschritten", lächelte er schelmisch. "Richies hilflosen Blicke waren aber auch gut", erinnerte sich JD und beide prusteten los. Langsam beruhigten sie sich wieder und JD entspannte sich etwas. Ja, sie wollte die letzten Stunden hier mit Izzy genießen und Spaß haben. Ihre Augen flirteten mit ihm und er merkte, das langsam wieder die `alte ´JD zurückkehrte, die er bei der Bravo Supershow kennengelernt hatte. Sie nickte leicht Richtung Durchgang "Sie kommen zurück", flüsterte sie leise. Er drückte leicht ihre Hände um ihr zu zeigen, dass er für sie da war. Man hörte Roger schon von weitem Lachen und er konnte es natürlich nicht lassen Izzy wieder etwas an zustachelt. " Hey Izzy, kommst nicht mal mit einer Frau klar, dass du schon zu so harten Maßnahmen greifen muß, damit sie nicht wegläuft", lachte er und reichte JD einen Becher mit Tee. " Hat etwas länger gedauert. Hier trinken wohl nicht so viele Tee", grinste er sie an. " Danke", lachte sie und pustete ihren Tee. Izzy sah sie an und seine Augen schienen zu fragen, ob sie bleiben würde. Sie nickte leicht und ein Lächeln legte sich auf seine Lippen. Er stand von ihrem Schoß auf und setzte sich neben ihr hin. Carly reichte ihm sein Getränk. Roger schob zwei Sessel vor das Sofa. Den ersten beschlagnahmte Izzy für seine Beine und zog Carly zu sich um sie zwischen seinen Beinen sitzen zu lassen. Roger nahm den zweiten und platzierte ihn direkt vor JD. Sie legte ebenfalls ihre Beine drauf, wobei sie sie galant übereinander legte. Roger nahm neben ihren Füßen Platz, parkte seine Beine neben JD auf der Couch und zückte sein Handy um ein Bild von JD zumachen, damit er es seiner Freundin schicken konnte. " Na, deine Freundin wird ja hoch begeistert sein, dass du hier mit ihrer Lieblingssängerin sitzt", lachte Carly. Kaum hatte sie es ausgesprochen klingelte auch schon das Telefon.

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Roger ging mit einem Grinsen ran. Es war seine Freundin, die natürlich sofort wissen wollte, wann und wo er JD getroffen hatte. Er unterbrach sie " Ich sitze hier gerade mit Izzy, Carly und JD zusammen, warte mal", lachte er und reichte JD das Handy. " Hier das ist meine Freundin, magst du ihr mal Hallo sagen?" JD nahm das Telefon entgegen. " Hey, hier ist JD, wie geht’s?" Stille am anderen Ende. " Jetzt echt?" Kam es dann zurück. " Ja", lachte JD " Echt." " Oh man, ich glaub, das gar nicht", lachte sie darauf hin, " da kann ich einmal nicht mitkommen, weil ich arbeiten muß und dann hätte ich die Chance gehabt, dich mal kennenzulernen." JD lachte " Dafür telefonieren wir jetzt ja." " Ja, stimmt, aber es ist nicht das selbe", kam es etwas traurig vom anderen Ende. " Hm, aber wir sind ja bald auf Tour", versuchte JD aufzumuntern. " Ja, aber ich habe keine Karten mehr bekommen, die waren so schnell ausverkauft", gab Rogers Freundin zurück. " Ihr seid ja dieses Mal auch in viel kleineren Hallen unterwegs." " Ja, stimmt, wir wußten ja nicht, wie gut unser Comeback sein würde und haben uns deshalb für kleinere Hallen entschieden, aber wir werden wohl wahrscheinlich noch Zusatzkonzerte geben, wir haben übermorgen ein Treffen mit dem Tourmanager und Konzertveranstalter usw. . Ich denke, da wird noch was geändert, vielleicht können wir ja noch in größere Hallen wechseln, mal gucken", erklärte JD. " Ich hoffe es, würde euch gerne mal wieder live sehen", antwortete sie. " Ach, da wird bestimmt was gemacht", lachte JD. " Du Izzy, der zappelt die ganze Zeit neben mir rum, ich glaub, der will dir auch noch Hallo sagen", beendete JD dann das Gespräch. " Ok, dann gebe ihn mir mal und danke, dass ich dich zumindest per Telefon kennenlernen durfte. Hab noch viel Spaß", verabschiedete sich Rogers Freundin. " Hab ich doch gerne gemacht und wir werden uns bestimmt auch so noch mal treffen", gab JD noch zurück und reichte Izzy dann das Handy. Izzy lachte und nahm es dann ans Ohr. " Hey, Izzy hier, geht’s dir gut? Ich wollte dir eigentlich nur eben erzählen, dass ich neben JD sitze," lachte er. " Du bist ein A... ," lachte sie zurück. " Aber sie ist echt nett." " Jap, das ist sie", stimmte Izzy ihr zu. Er sprach dann noch etwas mit ihr und verabschiedete sich dann mit Grüßen von Carly und der Erinnerung daran, dass sie sich ja auf der Tour bald sehen würden von ihr. Roger nahm sein Handy zurück, stand dann auf und ging in eine Ecke, wo er ungestört war. Nach wenigen Minuten kam er wieder und setzte sich auf seinen Platz zurück. Nachdenklich guckte JD zu ihm. " Willst du deine Freundin überraschen? Ich hätte da eine Idee." Lächelte sie dann. " Womit?" Fragte Roger nach. " Mit Backstagepässe von dem Konzert, wo sie hinwollte zum Beispiel." Gab sie zurück. " Hey, da würde sie sich riesig freuen. Klar würde ich sie damit überraschen wollen," freute sich Roger nun. " Dann laß uns mal eben die Handynummern tauschen, dann versuchte ich das zu regeln", murmelte JD. Roger reichte ihr sein Handy und sie tippe ihm ihre Nummer ein. " Wenn deine Freundin die Nummer in die Hände bekommt, dann flippt sie endgültig aus, daß sie heute nicht kommen konnte", lachte Izzy. JD grinste ihn an. Wahrscheinlich wird sie sich eher melden, als andere." Raunte sie Izzy dann zu und boxte ihm leicht in die Seite. " Babe, wie kann ich das nur wieder gut machen", gab er schuldbewußt von sich und klimperte unschuldig guckend mit seinen Augen. " Laß dir was einfallen", lachte sie, zwinkerte ihm zu und gab Roger dann sein Handy zurück. " Ok, das werde ich. Beim nächsten Treffen habe ich mir was überlegt", nuschelte er dann vor sich hin. Roger guckte lachend von einem zum anderen. " Hey, ihr versteht euch blendend, oder?" " Ja, kann man so sagen", lachte Izzy zurück. "Und du bist gar nicht eifersüchtig?" Fragte Roger bei Carly nach. " Nein, ich denke, ich habe keinen Grund eifersüchtig zu sein", lächelte sie Roger an.

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Als JD das hörte, wurde ihr ganz anders. Sie wußte, daß sie eigentlich allen Grund zum Eifersüchtig seien hatte. Schließlich hatte JD Izzy heute fast den ganzen Tag für sich beansprucht und die Nähe die sie zu einander hatten, war ja auch nicht ohne. Izzy merkte, das leichte Unbehagen von JD und legte ihr seinen Arm um die Schultern um sie kurz zudrücken. JD lächelte ihn dankbar an. Für sie war es unerklärbar, daß Carly auf einmal so ruhig blieb. Und sie nahm sich vor Izzy zu fragen, warum das auf einmal so war. Sie verfiel zusehends wieder in eine ruhige, nachdenkliche Stimmung. Roger stupste ihre Schuhe an. " Hey, schläfst du?" Grinste er sie frech an. " Nein", gab sie zurück, " Ich denke nur gerade über mein nächstes Getränk nach", log sie dann. Ohne ein Wort reichte ihr Izzy sein Glas und sah ihr dabei in die Augen. Sie wußte genau, was er ihr damit sagen wollte und ja, verdammt, sie wollte den Abend doch genießen und nicht nachdenken. Dafür hatte sie auch noch Zeit, wenn sie wieder im Bus saß, der ihre Familie und sie in die nächste Stadt zum nächsten Konzert brachte. Carly begann zu gähnen. "Vielleicht sollten wir wieder zu den anderen gehen, ansonsten schlafe ich hier gleich noch ein." Die anderen drei stimmten zu, erhoben sich dann reckend und streckend von ihren Plätzen. Langsam verließen sie den Ruheraum. Carly hatte sich bei Izzy eingehakt und Roger bot JD ganz gentlemanlike seinen Arm an. Sie nahm ihn an und schlenderte mit ihm hinter den anderen beiden her. An der Tanzfläche bekam JD wieder leuchtende Augen. Als ob Izzy ihre Gedanken gelesen hätte, drehte er sich um und mußte unweigerlich grinsen. " Hey Babe, wieder fit genug um das Tanzbein zu schwingen", lachte er sie an. Fragend sah er dann Carly und Roger an. Roger winkte ab. " Das laß man lieber. Du weißt doch, daß das nicht meine Welt ist", lachte er dabei. Carly schüttelte auch nur den Kopf. " Geht ihr man, ich gehe schon mal zu den anderen", schickte sie die Beiden los. Das ließen sich die Beiden nicht zweimal sagen und schon waren sie auf der Tanzfläche verschwunden. Roger sah den Beiden grinsend nach. Carly schüttelte nur den Kopf. " Wie kann man nur so verrückt nach Tanzen sein, als ob sie auf der Bühne nicht schon genug tanzen würden." Lachte sie dann. Gemeinsam gingen sie zu den anderen an den Tisch. Verwundert bemerkte Mark, daß Izzy und JD fehlten. Während Carly abwinkte, nickte Roger nur Richtung Tanzfläche. Beide ließen sich am Tisch nieder und klinkten sich in die aktuellen Gespräche mit ein.

Währenddessen tanzen JD und Izzy sich wieder in ihre "eigene" Welt. Izzy hatte nur Augen für JD. Ihre Bewegungen reizten ihn. Er verspürte den Drang sie berühren zu wollen. Ihr war bewußt, was für eine Wirkung sie auf ihn hatte und liebte es ihn herauszufordern. Jedesmal, wenn er ihr näher kam drehte sie sich geschickt von ihm weg. Er mochte dieses Spiel, aber es steigerte auch sein Verlangen sie näher bei sich haben zu wollen. Schelmisch grinste sie ihn an und kam ihm wieder näher. Langsam tanzte sie um ihn herum und berühre ihn leicht. In seinem Körper begann alles zu kribbeln. Jede Berührung löste eine kleine Explosion in ihm aus und es schien ihm fast den Verstand zu rauben, als er ihre Finger kurz zwischen seinem Shirt und seinem Hosenbund am Rücken entlang spürte. Als sie an seiner Seite angekommen war, griff er blitzschnell nach ihrem Handgelenk und zog sie an sich ran. Sie ließ es geschehen und genoß seine Nähe. Ihre Körper waren eins Miteinander und der Musik. Sie waren in "ihrer eigenen Welt" abgetaut und bemerkten nicht einmal, daß sie beobachtet wurden.

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Mike, der mit einem befreundeten Produzenten sprach, fiel ein Pärchen auf der Tanzfläche auf, die sehr vertraut miteinander tanzten. Er konnte seinen Blick von den Beiden nicht ablassen und bei näherem betrachten, fiel ihm auf, daß es sich um Izzy und JD handelte. Ihm gefiel die Art ihres Tanzens und in seinem Kopf entwickelten sich bereits Ideen, wie man es in einer Show verwenden könnte. Er verabschiedet sich von dem anderen Produzenten und ging zu Mark und den anderen zurück. Er ließ sich neben seinem Kollegen nieder und raunte ihm zu, daß er mal zur Tanzfläche gucken sollte. Mark schaute kurz hin und sah dann Mike fragend an. Der vergewisserte sich, daß Carly nicht mithörte und nickte dann wieder Richtung Tanzfläche. " Guck dir Izzy und JD an, wie die Tanzen, daß wäre doch was für die Weihnachtsshow", flüsterte er Mark dann zu und erläuterte ihm dann kurz seine Idee. Der nickte zustimmend mit dem Kopf und grinste. Leon sah sie verwundert an. Mike winkte mit den Worten, erzähl ich dir morgen beim Frühstück, ab.

Izzy und JD hatten derweil den Weg in die "reale Welt" zurück gefunden und kamen Hand in Hand zurück zum Tisch. Dort trennten sie sich sofort und Izzy nahm neben Carly Platz, wären JD sich zu Roger und Chris gesellte. Roger legte gleich den Arm um JD um sie zudrücken und erzählte Chris von dem Telefonat mit seiner Freundin. Chris konnte sich das Lachen nicht verkneifen, als er sich vorstellte, wie das Gespräch mit JD wohl abgelaufen war. Diese lehnte sich müde an Roger. So langsam machte sich bei JD der lange Tag bemerkbar und sie mußte herzhaft gähnen. Izzy grinste ihr frech entgegen. "Na, habe ich dich geschafft?" Lachte er dann und sah sie fragend an. Sie streckte ihm die Zunge raus und schloß dann für einen Moment die Augen. Wenn sie ehrlich sein sollte, ja, er hatte sie geschafft und das in jeder Hinsicht. Sie hätte bis vor ein paar Stunden nie den Mund aufgemacht, was sie bedrückte, er war im richtigen Augenblick für sie da und sie erzählte es. Bis vor gut 2 Stunden wäre ihr nicht mal im Traum eingefallen, daß sie mit ihm schlafen würde, Ok, sie hatte es sich schon irgendwie gewünscht, aber nicht unter diesen Umständen. Nicht, daß es ihr nicht gefallen hätte, nein, ganz im Gegenteil, aber das schlechte Gewissen, was sie jetzt Carly gegenüber hatte, das machte ihr zu schaffen und sie mochte noch gar nicht daran denken, wie wohl die nächste Begegnung mit Tom enden würde. Das schlechte Gewissen wurde durch seine Art mit ihr um zugehen auch nicht besser, denn seine Nähe und seine Zuwendungen ihr gegenüber gefielen ihr und sie konnte gar nicht anders, als sie genießen. Andererseits wußte sie, daß es falsch war. Das alles verwirrte sie, während er ganz locker damit umzugehen schien. Sie bemerkte, wie sie in den Arm genommen wurde und ihr jemand einen Kuß auf die Stirn drückte. Erschrocken öffnete sie die Augen und blickte in das Gesicht von... .

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...Izzy. "Hey Babe, hast du gut geschlafen? Komm, wir wollen los!" Grinste er sie an. Müde rieb sie sich die Augen. War sie doch tatsächlich eingenickt. Verwirrt schüttelte JD den Kopf und sah dann auf ihre Uhr. Als sie die Uhrzeit sah erschrak sie. 45 Minuten hatte sie locker geschlafen. Izzy nahm ihre Hand. " Hey, geht’s? Komm, du kannst gleich weiter schlafen." Flüsterte er ihr leise ins Ohr und zog sie hoch. " Warum hat mich denn keiner geweckt?" Hakte sie auf dem Weg zum Van nach. Roger drehte sich lachend um. "Meinst du, wir wissen nicht, wie anstrengend so ein Tag mit Izzy ist?" Izzy blickte ihn gespielt böse an, " Hey, was willst du mir damit jetzt sagen? Ich bin doch nicht anstrengend, oder Carly?" Nach Unterstützung suchend sah er sie an. Carly mußte sich das Lachen verkneifen. " Nein, Izzy, du bist nicht anstrengend," antwortete sie überzogen ernst und prustete dann doch los.

Sie kletterten in die bereitstehenden Vans. "Izzy hat es wieder am besten, links und rechts heiße Mädels sitzen", lachte Jay, der vorne auf dem Beifahrersitz saß. Izzy zog JD an sich ran und legte dann seinen Arm um ihre Schulter. Müde kuschelte sie sich an ihn, lehnte ihren Kopf an seine Schulter und schloß abermals die Augen. Dieses Mal schlief sie allerdings nicht ein. Sie wollte seine Nähe für heute ein letztes Mal bewußt erleben, denn spätestens Morgenfrüh würde es für eine längere Zeit Abschied nehmen heißen und wer weiß wann sie sich das nächste Mal begegnen würden. Die vergangenen 3 Wochen hatten gezeigt, daß es auf Grund der Musik kaum möglich war, Kontakt zuhalten. Da wollte sie sich erst gar nicht ausmalen, wie das bei zwei, drei Monaten ablaufen würde. Wahrscheinlich würden sie sich neu vorstellen müssen, wenn sie sich wieder trafen.

"Babe, wir sind gleich da", hauchte Izzy ihr ins Ohr und drückte sie leicht. " Hmm", brummte JD und öffnete die Augen wieder. Das grelle Licht verriet ihr, daß sie soeben in die Tiefgarage gefahren waren. Sie richtete sich auf und reckte sich ausgiebig. Der Van hielt vorm Fahrstuhl wo schon Leon und Sarah auf JD warteten. " Wir müssen noch eben zur Rezeption. Du brauchst doch noch deine Karte fürs Zimmer", teilte Leon ihr mit, als sie sich aus dem Wagen geschält hatte und ausgiebig streckte. Sarah drückte den Fahrstuhlknopf, während sich die Jungs ihre Koffer aus den Vans zusammensuchten. Gemeinsam mit Carly, Izzy und Jay fuhren Sarah, Leon und JD dann nach oben. Im Erdgeschoß angekommen, verabschiedete sich JD von Izzy und Carly mit einer Umarmung. Izzy drückte ihr noch einen Kuß auf die Stirn. Traurig, daß der Abend jetzt vorbei war, schlich sie hinter Sarah und Leon her, aber sie war auch froh endlich ins Bett zu können. Mit ihrer Karte in der Hand fuhr sie schließlich in den dritten Stock. Sie suchte sich ihre Zimmertür. Schnell öffnete sie diese und verschwand ins Zimmer. Das einzige was sie jetzt noch wollte war schlafen. Geschwind hatte sie sich ausgezogen und ihr Nachtzeug übergestreift. Leise legte sie sich ins Bett um Bea, mit der sie sich ein Zimmer teilte nicht zu wecken. Jetzt, wo sie die Möglichkeit hatte zu schlafen, ging es nicht mehr. Sie war hell wach. Kaum, daß sie lag, schwirrten ihr die Bilder der vergangenen Stunden durch den Kopf. Unruhig wälzte sie sich hin und her. Bea wurde davon wach und knipste ihre Nachttischlampe an um zu schauen, wie spät es war. " Man, was ist mit dir los? Es ist 4 Uhr morgens.". Grummelte sie. " Nichts ist", murmelte JD und drehte sich abermals " Ich kann nur nicht schlafen." " Warum? War es so aufregend da?" Hakte Bea nach. " Weiß nicht, wenn du Sex mit Izzy im Treppenhaus aufregend findest, dann ja", gab JD zurück und hätte sich im gleichen Augenblick schon für ihre Aussage Ohrfeigen können. " Du hattest WAS??" Ungläubig setzte Bea sich auf und sah JD fragend an. " Vergiß es, Ok? !" Versuchte JD einzulenken, aber Bea hatte nun Blut geleckt, jetzt wollte sie alles wissen. Nach etwas betteln gab JD schließlich nach und erzählte Bea, wie ihr Abend insbesondere mit Izzy verlaufen war. Sie ließ auch nicht ihre Gewissensbisse aus, die sie jetzt plagten. Und nachdem sie alles berichtet hatte, mußte sie sich eingestehen, daß sie sich doch etwas besser fühlte. Jetzt hatte sie ihren Kopf etwas freier. Bea war total sprachlos, aber nach einigen Minuten hatte sie sich wieder gefangen. Eine Frage brannte ihr jetzt auf der Seele und sie scheute sich auch nicht, sie auszusprechen. Ernst blickte sie JD an, "was ist mit Tom?"

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