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JD machte sich nach dem Telefonat auf den Weg um sich für die Show fertig zu machen. Sie wollte sich in aller Ruhe umziehen, schminken und ihre Haare frisieren. JD brauchte jetzt die Zeit einfach für sich und sie wollte das angenehme Gefühl, was sie ja nach den Telefonaten mit Izzy verspürte, wieder mit auf das Konzert nehmen. Sie hatte im Gefühl, dass es heute Abend noch schlimmer mit den Anfeindungen werden würde. Nachdem sie fertig war, schnappte sie sich ihren I pod und verzog sich wieder in eine Ecke um sich mental auf das Bevorstehende bestmöglich vorzubereiten.

Alle anderen trudelten nach und nach ein. Auch sie zogen sich um und machten ihre ,mittlerweile zur Routine gewordenen, Abläufe. Aber man konnte merken ,dass eine gewisse Anspannung im Raum lag. Jeder versuchte es zu verdrängen, aber die Ungewissheit, was heute abend wieder kommen würde, lag erdrückend in der Luft, aber sie waren Profi genug um die Stimmung innerhalb der Gruppe nicht kippen zu lassen.

Die Zeit bis zum Auftritt zog sich, aber dann war es endlich so weit. Sie machten sich auf den Weg hinter die Bühne. Man konnte das Publikum hören. Es schien so etwas wie ein Wettstreit ausgebrochen zu sein. Es waren 2 Chöre zu vernehmen, die einen waren etwas leiser, aber dennoch konnte man hören, dass es gegen JD ging, die zweite Gruppe schienen wirklich alles zu geben um die anderen zu überstimmen. JD merkte wie die Nervosität in ihr aufstieg. Es würde definitiv schlimmer werden.

Das Licht ging aus , der Countdown wurde runter gezählt und sie stürmten die Bühne. Sie begannen die Show mit einem rockigen Lied und es schien so, als ob die Fans doch alle mitgehen würden. Doch als es wieder ruhiger wurde und JD ihre Parts sang, kam wieder Unruhe auf. Die Gesänge gegen sie waren deutlich zu vernehmen und ihre Fans versuchten natürlich da gegen zu halten. JD versuchte es so gut es ging zu überstehen. Jedoch konnte man ihr anmerken, dass es sie ziemlich mitnahm. Im Laufe des Konzertes schlug JDs Laune von Unsicherheit und Traurigkeit in schlechte Laune um. Sie spürte, wie Aggressionen in ihr hoch kamen. Es machte sie sauer, dass diese komischen Kids da unten glaubten, sie mit so etwas fertig machen zu können. Ihre Wut floss in ihre Stimme ein und als sie einen weiteren Rocksong sag, da konnte mach förmlich spüren, dass sie ihren Ärger versuchte raus zu lassen. Sie legte all ihre Kraft in ihre Stimme und es wirkte befreiend auf sie, obwohl es immer noch in ihr brodelte. Als das Konzert zu Ende war ging sie direkt mit ihrer Wasserflasche hinter die Bühne. Sie lief einfach los. Sie mußte weg, sie hatte Angst gleich explodieren zu müssen. Ihre Augen hatten sich mit Tränen gefüllt und so lief sie fast blind die Gänge entlang. Sie rempelte jemanden an und kam zu Fall, aber realisierte gar nicht wer das war. Wütend fluchend rappelte sie sich auf und wollte schon weiter ,als sie der Typ festhielt. "Hey, wo willst du hin?" Hörte sie überrascht Toms Stimme. Sie riss sich los von ihm und machte sich daran weiter zu laufen. "Babe, was ist denn los?" Fragte er weiter. In ihr brodelte es. Hatte er allen Ernstes gefragt, was mit ihr los war? Hatte er denn nicht gehört, was da draussen los gewesen war. Sie stoppte abrupt und drehte sich langsam um , um dann wieder einige Schritte auf ihn zu zugehen. "Was mit mir los ist? Du fragst wirklich WAS MIT MIR LOS IST?" Fauchte sie und sah ihm in die Augen. Tränen liefen über ihre Wangen und er wußte, dass er diese Frage nicht hätte stellen sollen, denn er hatte ja schon allein durch die Presse und ihren Erzählungen mitbekommen, was gerade abging. Stumm nickte er leicht. Im gleichen Moment schlug ihre Wasserflasche neben ihm ein. JD hatte sie mit voller Wucht gegen die Wand hinter ihm geworfen, das Wasser spritzte nur so und Tom wurde ganz blass. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, rannte JD weg. Sie rannte durch die Gänge und erreichte schließlich die Garderoben, wo sie hinein stürmte und die Tür knallend ins Schloss fiel. Wenige Sekunden später hörte man verschiedene Gegenstände, die scheinbar gegen die Wände geschmissen wurden. Spanische Flüche waren ebenfalls deutlich zu vernehmen. Die anderen Bandmitglieder kamen nun ebenfalls den Gang entlang und ein kurzer Blick auf Tom reichte um zu wissen, was sie in der Garderobe zu erwarten hatten. Sie nahmen Tom mit und er erzählte kurz, wie ihr erstes Treffen verlaufen war. Er war nach wie vor geschockt über ihr Reaktion. So hatte er sie noch nie erlebt.

Er war gerade erst angekommen und hatte vom Konzert selbst nichts mitbekommen. Sarah schilderte kurz was so alles während des Auftritts passiert war und er verstand warum sie so auf seine Frage reagiert hatte. An der Tür angekommen, konnte man merken, dass alle zögerte dort hinein zu gehen. Gregor und Leon traten schließlich ein um sich einen Überblick zu verschaffen. Es war wieder einmal nur ein absolute Chaos übrig geblieben. Gregor ließ seinen Blick in die Runde schweifen und er entdeckte JD zusammengekauert in einer Ecke hockend. Er gab Leon ein kurzes Zeichen und nahm sich dann ihrer an. Sie war so ausgepowert, dass sie einfach nur noch still vor sich hin weinte. Gregor hockte sich vor sie und zog sie in seine Arme, wo auch sogleich eine Flutwelle von Tränen losbrach.

Ihre Geschwister und Tom betraten nun auch die Garderobe und machten sich daran das Chaos zu beseitigen und ihre Sachen zusammen zu suchen. Keiner wagte etwas zu sagen, denn sie wußten, dass sie jeder Zeit wieder hochgehen konnte und dass sie in ihrer Wut nicht zu bremsen war. Es hatte schon Momente gegeben, wo sich nicht einmal Leon oder Gregor an sie heran getraut hatten. Sie entwickelte unheimliche Kräfte, wenn sie so ausrastete und es konnte sie niemand festhalten, diese Erfahrung hatten die Beiden schnell gemacht und schließlich hatten es alle einfach hingenommen ,wenn sie sich irgendwo austobte und anschließend ohne weiterer Kommentare die Flurschäden beseitigt. JD hatte im nachhinein oftmals ein schlechtes Gewissen ,aber sie konnte ihre Wut einfach nicht steuern.

Tom stand währenddessen einfach im Raum und betrachtete das Geschehen um sich herum. Gregor hatte JD schließlich auf ein normales Level zurückgebracht, so dass sie wieder aufstehen konnte. Er hängte ihr ihre Jacke um und wollte sie in den Bus bringen. Als sie an Tom vorbei kamen, blieb sie stehen. "Es tut mir leid", flüsterte sie leise und die nächsten Tränen kämpften sich an die Oberfläche. Er strich ihr über die Wange und zog sie dann in seine Arme. Er hatte sich nicht vorstellen können, dass es sie so fertig machte. Schweigend ging er dann mit ihr und Gregor in den Bus. Sie mußten reden, dass stand außer Frage und Tom war sich nicht sicher, ob die Beziehung so überhaupt noch einen Sinn machte, denn er wollte nicht, dass sie so wegen ihm leiden mußte.

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Die ganze Busfahrt zum Hotel über, wagte es niemand auch nur einen Ton von sich zu geben. JD saß im hinteren Teil des Busses und starrte aus dem Fenster. Selbst das Wetter schien sich der Stimmung angepasst zu haben, denn es regnete in strömen. Still liefen JD immer wieder Tränen über die Wangen. Tom war total überfordert mit der Situation, denn er kannte sie so nicht und wußte auch im Moment nicht, wie er da drauf reagieren sollte. Er hatte versucht ihre Hand zu nehmen, doch JD hatte sie weggezogen. Ratlos saß er jetzt neben ihr. Er wollte ihr helfen, wollte verstehen ,was gerade in ihr vorging, aber er traute sich nicht ,sie anzusprechen. Ihre Reaktion mit der Wasserflasche hatte ihm Respekt eingeflößt und er wollte es vermeiden noch einmal in so eine Situation zu kommen.

Im Hotel angekommen nahm Sarah JD etwas zu Seite, weil sie ihre abweisende Haltung Tom gegenüber bemerkt hatte. "Hey, wenn du nicht mit Tom auf einem Zimmer sein möchtest, dann kann ich mit ihm tauschen, dass wäre kein Problem", bot sie JD an. Diese sah Sarah kurz an aber verneinte dann. "Danke, aber es ist schon Ok. Er kann nichts für," sprach sie leise und sah zu ihm rüber. Tom stand etwas unschlüssig abseits, da er nicht wußte, wie er sich JD gegenüber verhalten sollte. Sie schien ihn aus irgendwelchen Gründen abzulehnen und er wollte sie nicht zu irgendwas drängen. JD ließ sich den Zimmerschlüssel geben und nickte Tom kurz zu. Der ging hinter ihr her zum Fahrstuhl. Sie fuhren alleine hoch. Es herrschte eine unangenehme Stille, die JD schließlich durchbrach. "Es tut mir leid", wisperte sie kaum hörbar und sah ihn an. "Es ist Ok," gab er zurück und war im Begriff sie zu umarmen. Doch er war sich unsicher, ob sie das überhaupt zu lassen würde. Das Stoppen des Fahrstuhls unterbrach die Situation und sie begaben sich auf die Suche des Zimmers. JD fand die Tür und schloß sie auf. Eigentlich wäre sie jetzt viel lieber alleine geblieben, aber sie fand es auch unfair Tom gegenüber und sie mußten einfach einiges miteinander klären. Sie verzog sich gleich ins Bad und machte sich Bett fertig. Als sie wieder herauskam saß Tom am Ende des Bettes und hielt seinen Kopf mit seinen Händen abgestützt. Er starrte auf den Teppich. Als er kurz aufsah, konnte sie sehen ,dass er geweint hatte. Nun versuchte er, so gut es eben ging, es zu überspielen. Sein Lächeln wirkte endlos traurig und als sie ihm dann noch über die Wange strich, war es vorbei. Seine Augen begannen zu glitzern und die nächsten Tränen suchten sich ihren Weg an die Oberfläche. Sie setzte sich auf seine Schoß und umarmte ihn. Sie war traurig über die ganze Entwicklung, aber er war es nicht minder. Er mußte zu geben ,dass er es nicht erwartet hätte, dass die Reaktionen auf ihre Beziehung solche Ausmaße annehmen würden. Mit Unruhe hatten sie gerechnet, aber nicht mit so etwas.

Sie brauchten einige Zeit, bis sie sich wieder einigermaßen im Griff hatten. JD löste sich etwas von ihm. "Hey, es reicht doch ,wenn ich Nonstop Tränen vergieße, da mußt du jetzt nicht auch noch anfangen", flüsterte sie mit belegter Stimme und lächelte ihn milde an. Tom erwiderte ihr Lächeln. "Es ist mir nur erst heute so richtig bewußt geworden ,wie hart das ist, was du wegen mir durch machen mußt", versuchte er sich zu erklären und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Sie hatte es einfach nicht verdient, so zu behandelt werden. Eigentlich hatte solch eine Diskriminierung niemand verdient. Sie blickte an ihm vorbei die Wand an. "Normal würde es mir wahrscheinlich nicht ganz so viel ausmachen ,aber es ist meine letzte Tour und die hatte ich mir halt schöner vorgestellt", wisperte sie und konnte spüren ,wie sich seine Körperhaltung verkrampfte. "Deine WAS? Du willst aufhören?" Fragte er nach und in seiner Stimme schwang Ungläubigkeit so wie auch Entsetzen mit. Er hatte nichts davon gewußt und ihr fiel wieder einmal auf, wie wenig sie in ihrer kurzen Beziehung miteinander geredet hatten. Izzy war da eindeutig auf einem aktuellerem Stand. Sie schallt sich innerlich, dass sie in diesem Moment an Izzy dachte, aber er war ja nun einmal derjenige, der sich wesentlich intensiver um sie gekümmert hatte in den letzten Wochen. Er hatte sich jeden Tag in irgendeiner Form gemeldet, sich nach ihrem Befinden erkundigt, sie aufgemuntert oder auf andere Gedanken gebracht, während sie mit Tom eigentlich fast nur gestritten hatte, wenn sie denn mal was von ihm gehört hatte. Aber das war jetzt egal, sie mußten jetzt und hier eine Weg finden, dass es wieder passte bzw. den schweren Weg der Trennung nehmen. Tom schien die gleichen Gedanken zu haben, denn er seufzte kurz und sie konnte spüren, wie seine Hände , die auf ihrer Hüfte lagen, sie etwas fester hielten, fast so, als wollte er ihr zeigen ,dass er sie nicht verlieren wollte. "Die Entscheidung aufzuhören ,hat nichts mit dir bzw. dem was gerade abgeht zutun, die trage ich schon länger mit mir herum", erklärte sie ihm und sah ihm dann in die Augen. "Ich will diesen ganzen Zirkus einfach nicht mehr. Es gibt mir nichts mehr", sprach JD dann ruhig weiter. Tom war einfach nur geschockt. Sie schmiß ihre Karriere hin und das einfach so. Ok, sie hatte ihre Gründe, aber er konnte sich das nicht vorstellen, denn er hatte immer sehr viel Spaß auf der Bühne und fand das ganze drum herum aufregend. Für ihn kam so etwas nicht in Frage, zumindest jetzt noch nicht, denn wie er immer wieder neidlos anerkennen mußte, hatte sie ja bereits 10 Jahre Bühnenerfahrung, während er gerade mal auf ein knappes Jahr zurück blicken konnte. Er nickte stumm. Und obwohl diese Thema auch ein ernstes war, war Tom ein anderes wichtiger. Er nahm allen Mut zusammen, denn sie mußten einfach darüber reden. "JD, was ist mit uns? Gibt es noch ein `uns ´?" Brachte er schließlich zögernd heraus ,während er versuchte ihr in die Augen zu gucken. Sie wich seine Blicken aus. Ein dicker Kloß bildete sich in ihrem Hals, denn sie hatte nicht mit so einer direkten Frage gerechnet. Sie zuckte mit ihren Schultern. Und als sie dann doch den Blickkontakt aufnahm , antwortete sie nur ein leises " Ich weiß es nicht."

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Er hatte irgendwie mit so einer Antwort gerechnet, aber wußte doch nicht so recht darauf zu reagieren. Eigentlich war klar, dass die Beziehung am Ende war, es war die Frage, ob sie sie jetzt beenden wollten bzw. sollten oder erst, wenn die Situation irgendwann, irgendwo eskalieren würde. Er wollte sie nicht verlieren und wenn es schon mit dem zusammen sein nicht klappte ,dann wollte er JD zumindest wieder die Freundschaft, die sie vorher gehabt hatten, zurück. Es nahm all seinen Mut zusammen und sprach eben diesen Gedanken aus. JD schwieg für einen Moment und guckte ihm einfach nur in die Augen. Er hatte recht und auch wenn es schwer für sie war, einfach kampflos diese Beziehung aufzugeben ,so wußte sie ,dass es richtig so war. Sie empfand ein erleichterndes Gefühl, da jetzt die Fronten geklärt waren. Sie lehnte sich leicht vor und hauchte ihm einen leichten Kuß mit den Worten `ich hoffe, es ist trotzdem noch ein letztes Mal OK ´ auf die Lippen. Er genoß diese Berührung und setzte zu einem zweiten an, den sie dann intensiver werden ließen. Sie ließen ihre Zungen ein letztes Mal miteinander spielen und beiden spürten ,dass es nun definitiv zu Ende war. Schweren Herzens lösten sie sich schließlich von einander um sich gleich wieder fest in die Armen zu nehmen. Sie nutzten die Umarmung um sich nun vollends bewußt zu machen ,dass sie ab jetzt nur noch Freunde waren, aber wenn sie ehrlich mit sich waren, dann mußten sie zugeben ,dass es sich gut anfühlte. Es fiel ein gewisser Druck von ihnen ab und dafür trat eine innere Ruhe ein.

JD erhob sich nach einiger Zeit von seinem Schoß um dann ins Bett zu krabbeln. Er saß etwas unschlüssig weiterhin am Bettende. Sie musterte ihn und warf ihm dann ein Kissen in den Rücken. "Was ist los? Willst du im Sitzen schlafen oder willst du jetzt nicht mehr mit mir ein Bett teilen, geht dir das jetzt zu weit?" Fragte sie nach und fügte noch ein " dann ruf ich Sarah an und ihr tauscht" hinzu. Er schüttelte den Kopf und drehte sich zu ihr um. "Ist es denn für dich Ok, wenn wir weiterhin in einem Bett schlafen?" gab er unsicher von sich, denn er wollte die neu gewonnene Freundschaft nicht durch unüberlegte Handlungen gefährden. "Klar ist das Ok, haben wir doch vorher auch gemacht"" lächelte sie ihn an und ihm fiel bei ihrem Lächeln wieder einmal auf wie schön sie aussah.

Erleichtert erwiderte er ihr Lächeln und zog sich aus. Schnell krabbelte er dann ebenfalls ins Bett, wo ihn die Unsicherheit wieder überkam. Zu gerne hätte er sie jetzt im Arm und würde einfach nur an sie gekuschelt einschlafen wollen, aber wie dachte sie darüber? Danach fragen traute er sich nicht.

Sie lagen beide auf der Seite und sahen sich an. Es war schon eine komische Situation. Schließlich löschten sie das Licht. Es waren schon einige Minuten vergangen und beide dachten vom jeweils anderem ,dass er wohl schlafen war, aber dem war nicht so. Während Tom über die letzten Stunden nachdachte, konnte er vernehmen, wie JD leise Schluchzgeräusche von sich gab. Sie schien es unterdrücken zu wollen ,aber es war eindeutig zu vernehmen ,dass sie weinte. Er horchte auf, dann rutschte er vorsichtig näher an sie ran. Für einen Moment verstummten die Geräusche ,aber an ihrem stockendem Atem konnte er erkennen, dass sie wirklich weinte. Er legte seine Arm über sie und zog sie an sich ran. Sie ließ es geschehen und kuschelte sich an ihn. Er begann ihren Nacken zu kraulen und sie beruhigte sich langsam wieder. Eng aneinander gekuschelt schliefen sie schließlich ein. Auch wenn sie als Paar nicht harmonierten, als Freunde konnten sie sich aufeinander verlassen. Am nächsten Morgen ließen die anderen sie schlafen und so standen sie erst gegen Mittag auf. Je weiter die Zeit voranschritt, desto mehr konnte Tom merken ,wie sich JDs Laune verschlechterte und sie stiller und verschlossener wurde. Sie hatte ein ungutes Gefühl. Auch wenn sie es nicht erklären konnte, sagte etwas in ihr ,dass heute ein richtig schlimmer Tag werden würde. Tom versuchte sie abzulenken ,aber nur mit mäßigem Erfolg. Sie fuhren zur Halle und Tom wich JD nicht mehr von der Seite. Er versuchte ihr soviel wie möglich abzunehmen, was sie auch zu schätzen wußte. Nach dem Soundcheck zog er sich mit ihr zurück. Keiner von den anderen wußte davon ,dass sie ihre Beziehung beendet hatten. Sie setzten sich und er beobachtete JD wie sie ziemlich fahrig versuchte zu zeichnen. Irgendwann konnte er es nicht mehr mit ansehen. Er nahm ihr ihren Stift aus der Hand. Sie wollte schon zu schimpfen beginnen und sah auf, doch als sich ihre Blicke trafen, schwieg sie. Er hielt ihre Hand weiterhin fest. " Was ist los mit dir?" Fragte er schließlich. Sie überlegte einen Moment, ob sie mit ihm darüber würde reden können, aber sie mußte ihre Gedanken einfach los werden. " Ich weiß nicht warum ,aber ich hab das Gefühl, dass es heute eskalieren wird", flüsterte sie leise und hielt seinem Blick stand. Ihre Augen hatten einen so ernsten Ausdruck, dass er keinen Zweifel an ihren Ängsten hatte. "Wenn es so ist ,dann sagt ,dass sie ihren Willen bekommen haben und es vorbei ist mit uns, vielleicht wird es dann besser", gab er zurück und er fühlte einen Stich in seinem Herz, als er es aussprach. Es war wirklich vorbei und das wurde ihm immer bewußter. Er mußte schlucken, doch dann riss er sich wieder zusammen, denn jetzt brauchte sie ihn und er wollte für sie da sein, denn es waren ja seine Fans, die sie angriffen. "Sag mir, wie ich dir helfen kann", flüsterte er und zog sie näher zu sich. Sie kroch fast in ihn rein, aber so sehr sie es auch suchte , er konnte ihr nicht die Sicherheit geben ,die sie bei jemand anderem immer sofort spürte, wenn dieser sie in die Arme nahm. JD hätte ihn jetzt zu gerne angerufen ,aber sie fand es unfair Tom gegenüber, denn der gab sich wirklich Mühe für sie da zu sein, dass spürte sie ,aber wenn sie ehrlich war, reichte es nicht um sie innerlich zu beruhigen.

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Der Abend kam und somit auch der Auftritt. Wild Confusion stand hinter der Bühne und warteten auf das Startzeichen. Es war eine komische Atmosphäre und irgendwie waren alle unruhig. Was keiner von ihnen wußte , war dass es bereits draußen vor der Tür Rangeleien gegeben hatte. Der Anfang des Konzertes verzögerte sich, weil es auch im Publikum unruhig war. Schließlich wurde das Licht heruntergefahren und die Musik verstummte. Leon nahm hinter seinem Schlagzeug Platz und begann den Takt anzuschlagen. Das Publikum begann zu jubeln und die restlichen Wild Confusion folgten ebenfalls auf die Bühne. Sie begannen mit einigen rockigen Songs. Das Publikum ging gut mit, aber man konnte deutlich spüren ,dass es anders war als sonst. Es wurde nicht einfach nur gefeiert. Sarah wollte die Stimmung etwas runter bringen und gab den anderen ein Zeichen ,dass jetzt schon die Ballade gespielt werden sollte. JD versuchte ihr unwohles Gefühl zu verdrängen. Es gab immer mal Auftritte ,die nicht so gut abliefen, versuchte sie sich einzureden. Sie begann schließlich ihren Part und kaum dass sie alleine vorne an der Bühne stand, flogen schon die ersten Gegenstände, wobei es sich zumeist um Zigarettenschachtel handelte ,wo mit schwarzer Schrift Sachen wie Bitch usw. drauf geschmiert waren. Es begann im Publikum zu brodeln und JD, die sich weiter nach hinten auf der Bühne verzogen hatte, machte unbeirrt weiter. Sie war zu sehr Profi, als dass sie sich davon sofort verschrecken ließ. Zumindest zeigte sie es nicht. Innerlich war sie total aufgewühlt und es machte sich Angst in ihr breit, die sie versuchte zu ignorieren. Doch die Auseinandersetzungen vor der Bühne wurden immer heftiger, so dass JD schließlich doch einfach aufhörte zu singen und verlangte, dass das Licht in der Halle angemacht wurde. Die Security war voll damit beschäftigt, Ruhe in die ersten Reihen zu bekommen. Auf der Bühne wurde es still und es brauchte einige Momente, bis es auch vom Publikum registriert wurde. JD, der die Tränen still über die Wangen liefen, war total fassungslos. Wieso drehten die nur alle so durch. Es wurde leiser in der Halle und JD hatte Gedanken und Gefühle in sich , die sie einfach los werden mußte. Sie nahm ihr Mikro zur Hand und räusperte sich kurz, dann nahm sie ihren letzten Mut zusammen und begann zu sprechen. "Seid mal etwas ruhiger", versuchte sie sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Sie trat etwas hervor. Und fast schon unbewußt schlossen Bea und Sarah auf. JD erinnerte sich an Izzys Worte und es war wohl an der Zeit es jetzt zu machen. "Als erstes möchte ich mich mal bei allen UNSEREN Fans, speziell auch bei meinen Bedanken. Danke ,dass ihr trotz der ganzen Unruhen in letzter Zeit zu mir haltet. Und dann möchte ich etwas zu denen sagen, die hier nur sind um Unruhe zu stiften und mich an ihrer Zigarettenschachtelsammlung teilhaben lassen. Ich bzw. wir sind zwar vom ganzen Herzen Musiker, aber wir sind auch normale Menschen mit einem Recht auf Privatsphäre. Und ich möchte, dass ihr das respektiert und einfach so akzeptiert wie es ist." Sie atmete kurz durch, dann setzte sie ein zweites Mal an. "Dann möchte ich noch ein letztes Wort an euch, die ihr die Unruhe hier rein gebracht habt, richten. DANKE, dass ihr Geld für mich ausgebt, wo ihr mich doch so haßt, ich werde es genießen das Geld auf den Kopf zu hauen." Das Publikum grölte und applaudierte. "Und um euch zu beruhigen, Es ist aus zwischen Tom und mir ,jetzt habt ihr ihn wieder für euch" fügte sie noch hinzu und hängte dann ihr Mikro wieder in den Ständer ein ,während ihre Familie sie sprachlos anguckte. Sie warf einen Handkuss Richtung Publikum und zeigte dann mit ihren Finger die Teufelshörner. Dann drehte sie sich um und ging von die Bühne. Sarah richtet auch noch kurz ein Wort an die Zuschauer und sagte eine Pause von 20 Minuten an, damit sich alle wieder etwas beruhigen konnten. JD hingegen war schon hinter der Bühne. Sie hatte Tom beim hinuntergehen zur Seite gestoßen, denn der stand an der Treppe und war sprachlos, was da vorne gerade abging. JD hatte die Augen voller Tränen und sah überhaupt nicht wo sie hin lief. Tom war sich unsicher, ob er hinterher gehen sollte. Doch sie war so aufgelöst, dass er nicht damit rechnete, dass wieder irgendwelche Flaschen neben ihm einschlugen. Er machte sich auf die Suche und fand sie weinend auf dem Gang zur Garderobe kauern. Er lief schnell zu ihr und sah sofort, dass sie wohl einen Zusammenbruch hatte. Er nahm sie in die Arme und versuchte sie zu beruhigen ,während er hoffte, dass jemand kommen würde. Aber er wollte sie jetzt auch nicht alleine lassen um nach Hilfe zu suchen. Er hatte kaum den Gedanken ausgedacht ,da kamen auch schon ihre Geschwister den Gang entlang. Leon drehte sofort wieder um und holte den Rettungsdienst. Die anderen machten sich währenddessen daran JD in die Garderobe zu geschaffen. Dort lag sie nun und konnte einfach nicht aufhören zu weinen. Ihr war schlecht und sie war weiss wie eine Wand und obwohl sie zitterte als wenn sie frieren würde, hatten sich Schweißperlen auf ihrer Stirn gebildet. Leon kam mit einem Arzt zurück und der kümmerte sich um JD. Er schickte alle bis auf Gregor raus. Der half dem Arzt JD wieder zu beruhigen. Die anderen warteten indes besorgt vor der Tür. Gregor kam vor diese um ihnen Bescheid zu geben, dass es ihr wieder besser ging und er mit dem Arzt abgesprochen hatte, sie nun zum Hotel zu bringen. Allgemeine Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Abend hatte sich breit gemacht, aber um die Stimmung in der Halle nicht zu eskalieren zu bringen, kamen sie überein, dass sie noch einige ruhigere Lieder spielen wollten. Tom folgte Gregor schließlich zurück in die Garderobe. Der Arzt hatte JD eine Infusion angelegt und ihr was zur Beruhigung gegeben. Sie lag nach wie vor blass auf der Liege, allerdings hatte sie sich beruhigt und zu weinen aufgehört. Tom näherten sich ihr. Sie blickte auf und sah sie mit rot verweinten Augen an. "Es tut mir leid", murmelte sie leise mit brüchiger Stimme. Tom nahm ihre Hand und drückte sie leicht. "Es muß dir nichts leid tun", flüsterte er. Gregor hatte sich mit dem Arzt etwas zurück gezogen um den Transport von JD zu besprechen. Sie war ziemlich schlapp und hatte eigentlich absolute Ruhe nötig, aber sie wollte partout nicht mit dem Krankenwagen fahren und so entschied Gregor sie mit dem Bus ins Hotel zu schaffen, denn sie würde nicht bis zum Ende der Show durchhalten. Zumal es sicherlich wieder Fans geben würde ,die am Bus auf Autogrammen warteten. Er suchte schnell die wichtigsten Sachen von JD zusammen und gab Tom die Tasche in die Hand. Der Arzt bereitet JD für die Fahrt vor und in Decken gehüllt führte Gregor JD zum Bus. Tom lief mit ihren Sachen hinterher. Er war total durcheinander. Wie sollte das nur weiter gehen?

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Es herrschte Stille im Raum und durch einem schmalen Spalt in den Vorhängen drang ein Lichtstrahl in den ansonsten dunkeln Raum. Seit Tagen hatte sich an diesem Zustand nichts geändert. Nur die Helligkeit des Lichtes änderte sich je nach Tageszeit. Was sich hingegen nicht änderte war die Position in der JD verharrte. Sie lag zusammengekauert unter mehreren Decken im Bett. Sie sprach nicht und ließ keinen an sich ran. Auch das Essen, was Gregor ihr aufs Zimmer brachte, rührte sie nicht an. Gregor war mit ihr im Hotel zurück geblieben, während die anderen ihrer Pflicht nachkamen und weiterhin ihre Konzerte absolvierten. An dem Abend ihres Zusammenbruches hatten sie versucht die Stimmung in der Halle noch einmal herum zu reißen. Nach einer scheinbar endlosen Diskussion danach, hatten sie beschlossen, dass es für die Band und im speziellen auch für JD besser war, wenn sie alleine weitermachten. Es wurde auch durchgesprochen, ob sie die Tour abbrechen sollten, aber dass wäre nur wieder gegen JD ausgelegt worden und sie mußten sich sowieso wohl oder übel daran gewöhnen ohne sie auf der Bühne zu gehen, denn nach diesem Abend war allen klar, dass sie nicht wieder zurück kommen würde.

JD hatte Tom weggeschickt. Und auch wenn er nicht wollte, so mußte er doch einsehen, dass er ihr mit seiner Anwesenheit nicht helfen konnte. Gregor hingegen verbrachte jede Minute an ihrem Bett. Der Arzt kam jeden Tag vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Er hätte es lieber gesehen, wenn JD zur Überwachung ins Krankenhaus gebracht worden wäre, aber sie weigerte sich hartnäckig und Gregor versprach dem Arzt auf sie zu achten.

Izzy, der mittlerweile auch von dem Vorfall wußte, versuchte jeden Tag mit ihr zu sprechen, aber sie nahm das Gespräch nicht an. Er machte sich Sorgen, aber er konnte ja auch nicht einfach abhauen und zu ihr. Der Gedanke war aber in ihm und er hatte jeden Tag mehr Mühe ihn zu unterdrücken. Das merkten auch seine Bandkollegen, denn Izzy war mit seinen Gedanken nicht bei der Sache. Ebenso verschlechterte sich seine Laune zusehends.

Es machte ihn verrückt, dass er nicht mit ihr sprechen konnte. Er wußte, dass es ihr sehr schlecht ging, dass hatte er aus Gregor entlocken können, aber er hatte auch das Gefühl ,dass Gregor ihm nicht sagen wollte, wie schlecht es ihr wirklich ging. Als er schließlich wegen einer Kleinigkeit beim Training ausrastete, ging Chris abends zu ihm. Sie sprachen die ganze Nacht. Izzy fühlte sich danach etwas besser, auch wenn er nach wie vor zu ihr wollte.

Die Chance bekam er dann schon zwei Tage später. Sie fuhren schon früh morgens zu einem Promotiontermin. Als sie dort waren nahm Chris Izzy beiseite. "Weißt du, ob JD noch in dem Hotel ist?" Fragte er ihn leise. Izzy bejahte und fragte nach , warum er das wissen wollte. Chris erklärte es ihm. "Wir sind nur ca. 30 km von ihr weg, vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit nach dem Auftritt für dich sie zumindest kurz zu besuchen. Wenn ich das vorhin richtig mitbekommen habe, dann haben wir nach dem Auftritt frei," grinste er Izzy an. In dessen Kopf ratterte es bereits wie er die 30 km überwinden könnte. Er würde sie sogar laufen, allerdings kannte er sich kein bißchen aus. Er wußte nicht mal wirklich in welchem Teil von Deutschland sie gerade unterwegs waren. Wieder kam ihm der Gedanke, dass er sich mal etwas mehr mit dem Land, in dem er sich zur Zeit aufhielt und was wohl in nächster Zeit seine Heimat sein würde, auseinandersetzten sollte. Er verdrängte den Gedanken und sprach seine Bedenken, wie er zu ihr kommen sollte, aus. Chris holte Mikel dazu ,der war hier in der Nähe aufgewachsen. Sie erklärten ihm kurz ihr anliegen und da er ebenfalls am Abend weg wollte und bot er Izzy an ihn zu dem Hotel zu bringen.

Izzy machte sich daran Gregor Bescheid zu geben. Dieser war von der Idee begeistert. Er selbst wußte nicht mehr weiter, was auch immer er versucht hatte um an JD ran zu kommen, war fehlgeschlagen. Aber vielleicht kam Izzy ja an sie ran. Er hatte einen besonderen Draht zu ihr und auch wenn sie bis jetzt jedes Telefonat abgelehnt hatte, so würde sie auf seine Anwesenheit reagieren müssen. Gregor gab Izzy alle nötigen Informationen über das Hotel durch. Nach dem Telefonat hatte Izzy wieder bedeutend bessere Laune. Er machte sich daran den Auftritt zu bewältigen um dann so schnell wie möglich los zu kommen. Er konnte es kaum abwarten.

Als Mikel ihn schließlich vor dem Hotel absetzte, wurde ihm doch etwas mulmig. Was wäre, wenn sie ihn wieder wegschicken würde. Er hatte allerdings keine Zeit weiter darüber nachzudenken ,denn Gregor wartete schon in der Eingangshalle auf ihn. Izzy fiel gleich auf, dass Gregor ziemlich fertig aussah. Er wirkte müde und ausgelaugt. Er kam auch gleich zur Sache. Er versuchte Izzy so gut wie möglich darauf vorzubereiten, dass JD sich absolut zurück gezogen hatte. Das sie nicht essen mochte und auch sonst nichts machte.

Am Zimmer angekommen, atmete Izzy noch einmal durch. Dann folgte er Gregor ins Zimmer, was wie immer abgedunkelt war. Es herrschte absolute Stille. Diese Stille war Izzy schon fast unheimlich, denn eigentlich konnte er sich JD ohne Musik gar nicht vorstellen, sie hatte immer Musik an oder war selbst am singen oder pfeifen, aber von dieser Fröhlichkeit war in diesem Raum nichts mehr zu spüren. Gregor zeigte stumm aufs Bett in dem sich nichts rührte. Izzy trat näher ran. Der Anblick machte ihm Angst. Es schien ihr wirklich nicht gut zu gehen. Sie hatte die Augen geschlossen und war wohl am Schlafen. Izzy wollte sich schon wieder zurückziehen, aber Gregor schüttelte den Kopf um ihm zu zeigen, dass sie nur so tat, als wenn sie schlafen würde. Er setzte sich neben sie und strich ihr übers Gesicht. Er spürte wie sich ihre Hand den Weg zu seiner suchte. Doch kurz bevor sie sich mit seiner verflocht zog sie ihre doch wieder zurück und sie begann sich weg zu drehen. Er konnte sogar so etwas wie ein "Geh weg, ich will alleine sein", vernehmen. Irritiert sah er sie an, aber so schnell gab er nicht auf, da mußte sie schon mit was anderem aufwarten, als ihn einfach so wegschicken zu wollen. So einfach machte er es ihr nicht. Er überlegte, wie er an sie heran kommen konnte. Die Idee, die ihm kam, war vielleicht etwas gewagt, aber es würde auf jeden Fall irgendwelche Reaktionen auslösen und das war allemal besser, als das, was sie bis jetzt an von sich gegeben hatte.

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