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Seinen Kopf hatte er auf seine Arme gelegt. Was war heute nur für ein Tag? Erst hatten sie ein extrem hartes Choreografie Training für die kommende Tour durchlaufen müssen und dann hatte ihn Jay auch noch mit in die Bar vom Hotel geschleppt, weil dort eine Besprechung stattfinden sollte. Diese hätte bereits vor 30 min beginnen sollen ,aber noch war keiner vom Management zu sehen. Dabei wollte er doch nur noch schlafen. Izzy vernahm seinen Namen und schaute auf. Nur Sekunden später legten sich 2 Hände von hinten auf seinen Augen und hielten sie ihm zu. Er wollte schon los motzen, aber dann ertastete er einen Ring, der ihm sehr bekannt vor kam. Das konnte doch nicht sein, oder? Sein Herz begann wie wild zu pochen und seine Müdigkeit war wie weggeblasen. Seine Finger tasteten über die Hände und es kam eigentlich nur eine Person in Frage. Nur diese Person wollte doch eigentlich erst frühestens in zweit Tagen in das Hotel kommen. Izzy ließ seine Hände erneut über ihre Hände gleiten. „Wenn ich es nicht besser wüßte, dann wurde ich ja mal behaupten, dass mein Babe da ist,“ sprach er dann grinsend und zog die Hände von seinen Augen. Langsam drehte er sich um und sah in die für ihn wunderschönsten braunen Augen, die er kannte. Da stand sie leibhaftig. Sein Babe. Sein Herz schlug Purzelbäume und für einen Moment verschlug es ihm die Sprache. Dann rutschte er vom Hocker und zog sie in seine Arme. Darauf hatte er fast 3 Wochen gewartet. Sie hatten jeden Tag telefoniert und auch hin und wieder gechattet. Die letzten Tage, hatte sie allerdings nur sehr wenig Zeit gehabt und auch ihre Angaben, wann sie denn nun genau kommen würde, waren sehr spärlich ausgefallen, Auch Jay hatte keine Antwort für ihn ,als er diesen fragte, was so als nächste Termine anlag, da er zu JD hatte fahren wollen, falls es sich hätte irgendwie einrichten lassen. Jetzt ging ihm ein Licht auf. Er löste sich etwas von JD und guckte zwischen ihr und Jay hin und her. „Du hast gewußt, dass sie heute schon kommt, oder?“ Grinste er dann Jay an, der sich darüber freute, dass Izzy nun so glücklich war. Dieser hatte zwar versucht, sich an Mikels Rat zu halten, aber dennoch konnte er nicht ganz verbergen, dass sie ihm sehr fehlte. Viele Dinge fielen ihm auf einmal schwerer und obwohl er schon von Anfang an der Rebell war, gab es jetzt wegen schon oft Stress wegen Kleinigkeiten. Izzy hielt nach wie vor JD im Arm, die sich an ihn kuschelte. Auch ihr Tag war anstrengend gewesen. Eigentlich die ganzen letzten Wochen waren sehr anstrengend gewesen, aber sie hätte auch noch viel mehr auf sich genommen nur um so schnell wie möglich wieder Zeit mit Izzy verbringen zu können. „Ich glaube, wir sollten JD mit in unsere Band aufnehmen. Sie hat so eine beruhigenden Einfluss auf dich,“ grinste Mark Izzy an, als er zu der Gruppe aufschloss. Er hatte JD vom Flughafen abgeholt. Trotz anfänglicher Skepsis, mußte er sich nun eingestehen, dass er das kleine quirlige Mädchen doch in sein Herz geschlossen hatte. Sie hatte sich durch eine schwere Zeit gekämpft und er wußte nur zu gut ,wie hart manche Fans sein konnten. Doch sie hatte sich wieder nach oben gekämpft und eine bis ins kleinste durch organisierte Show geplant, die wenn alles so laufen würde wie vorgesehen, sicherlich ein wahnsinniger Erfolg sein würde und dabei würde auch das ein oder andere auf die Jungs zurückfallen. Mark mußte auch neidlos anerkennen, dass sie allein mit ihrer Anwesenheit und mit ihrer Art wie sie sich gab, jede anwesende Person beeindruckte und positiv beeinflusste. Das beste Beispiel dafür war wohl Izzy. Der war wie ausgewechselt.  Nur Mike war nach wie vor gegen diese Verbindung. Er konnte überhaupt nicht verstehen ,warum sich Izzy für ein solch junges Mädchen begeistern konnte. Es hatte in den letzten Wochen immer wieder Streit und teilweise heftige Auseinandersetzungen zwischen Izzy und ihm deswegen gegeben und nur weil Mark mit seiner besonneneren Art dazwischen gegangen war, war es wohl noch nicht eskaliert.
Izzy reagierte nur mit einem Zwinkern auf Marks Spruch und umarmte JD erneut. Sein Gesicht vergrub er in ihrer Halsbeuge. „Ich hab dich so vermisst. Ich lass dich nie wieder los,“ flüsterte er ihr ins Ohr und sog ihren Duft ein. Wie zur Bestätigung verstärkte er dabei seine Umarmung und auch JD dachte nicht wirklich daran ihn wieder los zulassen. Da sich außer der Band und das Management keiner  mehr in der Hotelbar aufhielt, war es ihr egal. Nach wie vor hatte sie Probleme an die Öffentlichkeit zu gehen, aber Izzy gab ihr eine gewisse Sicherheit.
Ihre traute Zweisamkeit wurde durch Mark gestört. Dieser wollte seinen Jungs den Ablauf der nächsten Tage noch bekannt geben. Der Rest von Wild Confusion würde irgendwann in den frühen Morgenstunden eintreffen und während diese sich noch erst ausschlafen sollten, war für die Jungs erst einmal etwas Tanz und Gesangstraining angesagt. Später würde dann auch JDs Familie dazu stoßen und ebenso ein Choreograph ,der die Show  mit ausgearbeitet hatte. Sie würden dann den Ablauf und die Tanzeinlagen einstudieren. Je nachdem wie weit sie kam würden dann noch die Gesangseinlagen geprobt werden ,ansonsten war auch der Vormittag danach noch dafür vorgesehen. All das war Izzy egal, er wollte nur, dass sie so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen konnten und da konnte er dann auch damit leben. Hauptsache sie waren zusammen.
JD war immer noch eng an Izzy gekuschelt. Seine Nähe hatte ihr gefehlt. Sie kannte den Ablauf und hörte nur mit einem halben Ohr hin. Viel lieber konzentrierte sie sich darauf ,dass Izzy ihr immer wieder sanft über den Rücken strich und ihr liebevolle Blicke schenkte. Als Mark die mit seinem Vortrag fertig war, machten sich alle auf den Weg zu ihren Zimmern und auch ohne ,dass sie darüber gesprochen hatten, war irgendwie klar, dass JD bei Izzy schlafen würde. Jay konnte es sich nicht verkneifen und erinnerte Izzy noch schnell daran, dass JD noch minderjährig war und er darum den Pay TV Kanal auslassen müßte. „Ich denke nicht, dass wir das brauchen werden,“ konterte Izzy und schenkte ihm ein müdes Lächeln ,während sich die anderen das Lachen nicht verkneifen konnten. Gemeinsam verschwand er mit JD in sein Zimmer. Sie stellte ihre Tasche ab und sah sich in dem gewohnten Chaos um. Dann fiel ihr Blick auf Izzy der einfach nur da stand und sie beobachtete. Er konnte sich einfach nicht satt sehen an ihr und er wußte , dass die nächste Trennung mit ziemlicher Sicherheit wieder schmerzhafter sein würde als die Letzte, aber daran wollte er jetzt noch gar nicht denken. JD machte sich derweil daran ihre Bad Utensilien zusammen zu suchen. Auch wenn sie sich so auf das Wiedersehen gefreut hatte, konnte sie nicht mehr gegen ihre Müdigkeit an und wollte einfach nur noch schlafen. Sie ging an Izzy vorbei und ließ dabei ihre Hand kurz an seinem Bauch entlang gleiten. „Hey Punc, du schläfst ja schon im stehen,“ raunte sie ihm schmunzelnd zu und  riss ihn damit aus seinen Gedanken. JD verschwand ins Bad und Izzy machte sich eiligst daran, das Bett von seinen Klamotten zu befreien und sich ebenfalls Bett fertig zu machen. Als er an der Badtür vorbei kam blieb sein Blick wieder an JD hängen, die gerade vorm Spiegel stand und sich ihre Haare zusammen band. Sie sah durch den Spiegel, dass er sie ansah und schenkte ihm ein Lächeln. Er fand sie wunderschön ,wie sie da in ihrer Panty und dem Trägertop stand, es war für ihn wie ein Traum. Sich durch den Spiegel in die Augen guckend, trat Izzy ein und stellte sich hinter ihr. Seine Arme legten sich um ihren Körper und er hauchte ihr Küsse in die Halsbeuge. Ihr Duft war verführerisch und er hatte mühe ihr zu widerstehen. Genießend lehnte sie sich an ihn. Ihre Hände hatte sie mit seinen verflochten. „Ich hab dich wahnsinnig vermisst,“ wisperte sie und ließ dabei einen Hand in seinen Nacken gleiten. Sie drehte sich leicht und schloss die Lücken zwischen seinen und den ihrigen Lippen. Es wurde ein leidenschaftlicher Kuss und Izzy hat ernsthafte Probleme seine Hände unter Kontrolle zu halten. Am liebsten würde er sie hier und jetzt streicheln und verwöhnen wollen, aber er wußte, dass sie ebenfalls am Ende ihrer Kräfte war und sie den Schlaf bitter nötig hatten. Widerwillig ließ er den Kuss zu Ende gehen. „Babe, wenn ich nicht so verdammt müde wäre und ich nicht wissen würde, dass es morgen sehr wahrscheinlich extrem anstrengend wird, dann würde ich dich genau jetzt und hier vernaschen wollen,“ flüsterte er ihr ins Ohr und knabberte wie zur Bestärkung seiner Worte kurz daran. JD schmunzelte, denn er hatte recht. „Dann sollten wir jetzt wohl ins Bett gehen,“ gab sie sich geschlagen, schälte sich aus seine Umarmung und verschwand zurück ins Zimmer. Izzy folgte ihr und schon wenige Augenblicke später lagen sie in ihrer altbewährten Lieblingsschlafposition im Bett und glitten, glücklich wieder vereint zu sein, ins Land der Träume ab.
 
 
 
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Ein lautes Klopfen ließ JD hoch schrecken. Sie brauchte einen Moment bis sie realisierte, dass es an der Tür geklopft hatte und wollte sich auf machen um sie zu öffnen, doch Izzy zog sie zurück ins Bett. „Das war nur Jay. Das macht er jeden Morgen um uns alle zu wecken,“ murmelte er und blinzelte ihr entgegen. JD sah ihn verschlafen an und schmunzelte. Sie liebte den Anblick, wenn er morgens wach wurde. Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen zog er sie an sich ran. „5 Minuten kuscheln sind bestimmt noch drin,“ flüsterte er und streichelte dabei über ihren Rücken ,während sie sich an seine Brust kuschelte. „Meinetwegen auch noch mehr als 5 Minuten,“ gab sie leise zurück, sah zu ihm auf und grinste dabei verschmitzt. Sie genossen noch einige Minuten schweigend ihre Nähe bevor sie sich schließlich doch aufrafften. Sie zogen sich ihre Trainingsklamotten an und begaben sich auf den Weg. Auf dem Flur trafen sie auf Richie. Zusammen mit Izzy versuchte dieser schon vorab mehr über die Choreographie für die Show heraus zu bekommen, aber JD blieb hart. Im Fahrstuhl buxierte Izzy JD in eine Ecke und stellte sich vor ihr hin. Er sah ihr tief in die Augen, aber sie schüttelte nur lachend den Kopf. Er zog alle Register. Langsam schloss er die Lücke zwischen ihnen ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, dabei grinste er schelmisch. „ Na, nun sag schon, was uns heute erwartet,“ sprach er und ließ seine Hand über ihre Seite gleiten. „Nein, wartet einfach,“ wehrte sie ab. Izzy näherte sich ihrem Gesicht und ehe sie sich versah küsste er sie kurz, wobei er es an Leidenschaft aber nicht fehlen ließ. Sie spürte wie sich ihre Wangen röteten. Warum machte er das wo Richie dabei war, schoss es ihr durch den Kopf. Dieser stand an der gegenüberliegenden Wand und beobachtete Izzys Aktion schmunzelnd. Der Kuss überraschte ihn und er begann sich zu Fragen, ob da wohl mehr hinter steckte, denn bis jetzt hatte Izzy nur immer von Freundschaft gesprochen, obwohl allen in der Band klar war, dass er mehr für sie empfand, aber wie es von ihrer Seite her aussah wußte keiner so recht. Mit Spannung wartete er auf eine Reaktion von ihr. Sie brauchte einen Moment, doch dann schüttelte sie wieder grinsend den Kopf. „ Ich lass mich nicht bestechen,“ gab sie äußerlich ruhig von sich und ihre Augen funkelnden herausfordernd, doch innerlich machte es sie nervös, dass Izzy sie einfach so vor Richie küsste.  Izzy drückte kurz ihre Hand bevor er dann etwas Abstand von ihr nahm. Es war einfach so über ihn gekommen und er hatte nicht weiter darüber nachgedacht, dass  Richie auch noch anwesend war. Er konnte spüren ,dass sie diese Aktion nervös machte, auch wenn sie versuchte es zu überspielen. Er legte einen Arm um ihre Schulter und drückte sie kurz um ihr dann ein „Sorry“ ins Ohr zu hauchen. JD kam nicht mehr dazu irgendwie darauf zu reagieren, denn der Fahrstuhl hielt und sie machten sich auf den Weg zum Frühstück. 
Beim Frühstück wirkte JD still und nachdenklich. Izzy begann seine spontane Kussaktion zu bereuen. Unsicher setzte er sich gegenüber von ihr hin und schaute ihr in die Augen. Es war für sie ersichtlich, dass er sich spontan hatte dazu verleiten lassen und nun nicht so richtig wußte, wie er damit umgehen sollte, genauso wie sie. Richie beobachtete das Ganze. Ihm war bewußt, dass sich diese Spannung auf das ganze Training auswirken würde. Darum erhob er sich von seinem Platz und ging zu JD, als Izzy sich erneut zum Buffet aufgemacht hatte. Er zog sich vom Nachbartisch einen Stuhl heran und setzte sich neben JD, die ihn fragend anguckte. Er lächelte sie milde an. „Na ,da hat er dich gerade eben ganz schön überrumpelt was?“ Sprach er leise, so dass nur sie es hören konnte. JD mußte schmunzeln. Irgendwas in ihr sagte ihr, dass Richie vor den anderen nichts sagen würde. „Ja, er hat wohl seine Chance gesehen und genutzt,“ gab sie zurück und blickte ihn Izzys Richtung. „Sei nicht sauer auf ihn. Er ist doch auch nur ein Mann und konnte nicht widerstehen. Ich hab nichts gesehen,“ grinste Richie „ Er steht halt auf dich,“ fügte er dann noch zwinkernd hinzu und erhob sich wieder, da Izzy wieder zurück kam. JD lächelte Richie dankbar an. Sie fühlte sich nach seiner Aussage um einiges besser. Sie wußte, dass sie sich auf Richie verlassen konnte. Izzy nahm wieder gegenüber von ihr platz und er begann sie zu mustern. Was auch immer Richie wohl gesagt haben mochte, es schien ihre Laune wesentlich verbessert zu haben. Sie grinste ihn an und klaute sich eine Scheibe Wurst von seinem Teller. „Na mußt du dich noch einmal stärken ,bevor es richtig losgeht. Das Training der Jungs ist nicht ohne,“ kommentierte Mark ihre Aktion und rief Izzy zur Eile auf. „Ha, das Training ist vielleicht nicht ohne, aber dass was sie nachher bei mir machen müssen ,wird die Hölle für sie sein,“ konterte JD und grinste Izzy geheimnisvoll an. „Da bin ich ja mal gespannt, so schnell macht uns nichts fertig,“ gab sich Mikel betont cool. „Warte es ab,“ zwinkerte JD ihm zu und innerlich freute sie sich schon auf die Reaktionen der Jungs. Nachdem alle ihr Frühstück beendet hatten, machten sie sich auf den Weg zur Spiegelsaal, die sich ebenfalls im Hotel befand. Dort erwartete sie schon ihr eigener Trainer und dieser begann auch sogleich mit seinem Programm. Während die Jungs ihre eigenen Performances übten, zeigte er JD diverse Tanzelemente aus der Choreographie der aktuellen Single. Er war positiv überrascht, wie schnell JD die Schritte beherrschte und ließ er sie schließlich mit tanzen. Mark beobachtete das Ganze und er fand, dass JD wie ausgewechselt war. Sie arbeitete sehr konzentriert mit und schien sehr viel Spaß daran zu haben. Sie lachte viel und steckte alle mit ihrer guten Laune an. Ebenso fiel auf, dass Izzy ihr nicht von der Seite wich. Und er mußte über seinen Gedanken ,dass die beide fast schon wie siamesische Zwillinge waren, schmunzeln.  Immer wieder suchten sie den Kontakt zueinander. Izzy war mit soviel Elan dabei, wie schon lange nicht mehr. Es war kein meutern von ihm zu vernehmen und das war sonst eigentlich immer der Fall. Zumindest in den letzten Wochen war Izzy oft durch seine Unzufriedenheit aufgefallen. Doch dieser Izzy heute erinnerte an die Anfangszeiten in Orlando. Er hatte Spaß und machte mit. Das war wieder ganz der alte Izzy.
  
 
 
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JD genoss das Tanzen. Seit langem hatte sie nicht mehr solch einen Spaß gehabt. Die Jungs und auch der Trainer zeigten ihr jede Menge Moves und so hatte sie Ruckzuck  die Choreographie drauf. Tanzen hatte sie schon als kleines Kind geliebt, aber irgendwie passte das zu ihrem bedauern nie so richtig in ihre Shows. In den kleinen Verschnaufpausen alberte sie mit Izzy herum, was auch ihm sichtlich Spaß machte. Sie neckten sich unaufhörlich, aber ebenso fürsorglich kümmerte er sich darum, dass sie genügend trank und es ihr an nichts fehlte. Er war immer in ihrer Nähe und JD ließ der Satz, den Richie beim Frühstück gesagt hatte, nicht mehr los. Klar sie wusste, dass er sie sehr gerne mochte, schließlich gab er alles um für sie da zu sein und auch der zwischenmenschliche Kontakt sprach ja nicht unbedingt für Abneigung, aber war da wirklich soviel mehr? Sie versuchte den Gedanken wieder zu verdrängen, indem sie sich erneut an „ihren Tanzparts“ bei den neuen Single der Jungs versuchte.
Gerade als sie die Choreo einmal komplett durch tanzten, stießen auch ihre Geschwister dazu. Sie spendeten einen großen Applaus. Sarah war erstaunt über JDs Elan. Und auch Leon konnte sich ein Kommentar nicht verkneifen. Er warnte Izzy davor, JD so viel beizubringen, weil er sonst am Ende noch seinen Job los sein könnte und er durch JD ersetzt werden würde. Aber Izzy zuckte nur lachend mit den Schultern. „ Dann wird ja ein Job bei euch frei,“ konterte er  und zwinkerte JD zu. Diese begrüßte gerade ihren Choreographen und stellte ihn dem Trainer der Jungs vor. Als sich alle etwas erholt hatten und es langsam wieder etwas ruhiger wurde, erhob JD das Wort. „So, jetzt kann es ja endlich mit der Show losgehen und wir werden dabei eine tolle Unterstützung  von Kjell einem ganz hervorragenden Choreographen bekommen, der bereits seit einigen Jahren immer wieder mit an unseren Weihnachtsshows  und diversen Auftritten gearbeitet hat. Ich hoffe, ihr kommt klar mit ihm und wir werden jede Menge Spaß haben, übergab sie dann das Wort an Kjell. Dieser stellte sich den Jungs kurz vor, indem er schilderte, was und für wen er bis jetzt so gearbeitet hatte und kam dann auch gleich auf die Show zu sprechen. Er erklärte seine Vorstellung wie es ablaufen sollte. Er fackelte auch nicht lange und ließ die beiden Bands Positionen einnehmen. Sie hatten viel Spaß, aber Kjell erwies sich auch als ein strenger Trainer. Er zog sein Programm knallhart durch und ließ keine Zweifel aufkommen, dass sie ihr Programm nicht bis zum Abend drauf haben würden. Kjell gönnte ihnen kaum eine Verschnaufpause. Diese gab es erst, als die Einzelauftritte an der Reihe waren. Während Bea ihren Auftritt mit Chris und Richie üben musste, ließen sich die anderen am Rand nieder. Izzy zog wie selbstverständlich JD zu sich und sie lehnte sich erschöpft an ihn. Sie genoss es, wie er einen Arme um sie legte und ihr so ein Gefühl von Geborgenheit gab. Das Training zerrte an ihren Kräften und ihr wurde bewusst, wie sehr sie in letzter Zeit abgebaut hatte. Und als ob Izzy ihre Gedanken gelesen hätte, reichte er ihr was zu trinken und einen Apfel, den er zuvor aus seinem Rucksack gekramt hatte. Lächelnd dankte sie ihm dafür und begann an dem Apfel zu knabbern. Wieder legte er einen Arm um JD, die sich seitlich an ihn gelehnt hatte und aß ebenfalls einen Apfel. Er streichelte dabei immer wieder gedankenverloren über ihren Bauch.  Wenn es nach ihm ginge, würde das Training jetzt immer mit ihr stattfinden. Ihm war egal, dass sie heute doppeltes Training machen mussten und die gesamte Choreographie von der Show am Ende des Tages sitzen musste. Er war einfach nur glücklich, dass er diese Zeit mit JD hatte. Sie wirkte so befreit wie lange nicht mehr und sie hatten jede Menge Spaß. Nachdem Kjell mit Chris, Richie und Bea fertig war, gesellte er sich zu JD und Izzy. Er betrachtete JD und sah, dass sie ziemlich am Ende ihrer Kräfte war. „Du musst unbedingt wieder mehr für deine Kondition machen und vor allen Dingen auch wieder etwas an Gewicht zulegen,“ sprach er ernst. JD sah ihn kauend an. „Ich bin doch schon dabei,“ grinste sie dann und hielt ihm den Apfel hin. „JD, ich mein das ernst. Du hast verdammt viel abgenommen in letzter Zeit,“ sprach er immer noch in einem ernsten Ton, „ du wirst über kurz oder lang zusammen brechen, wenn du nicht besser auf dich achtest,“ fügte er hinzu. „Es ist nicht böse gemeint, Baby, aber er hat recht,“ stimmte Izzy zu. „Aber mehr als Essen kann ich auch nicht,“ versuchte sich JD zu verteidigen. „ Das ist schon klar, ich wollte dir damit auch nur sagen, dass du mehr auf dich achten musst,“ lenkte Kjell ein und schenkte ihr ein aufbauendes Lächeln. Izzy zog sie etwas fester an sich und hauchte ihr einen leichten Kuss auf den Scheitel.
„Was muss denn jetzt noch gemacht werden?“ Mischte sich Leon ein und versuchte von dem Thema abzulenken. Kjell nahm sich seinen Hefter und hakte die schon erledigten Punkte ab. „Wir sind eigentlich soweit durch. Jetzt müssen nur noch JD und Izzy ihr Solo proben, aber ich denke vorab machen noch einmal die große Choreographie, oder?“ Fragend sah er in die Runde und erhob sich dann. Ein allgemeines Stöhnen war zu vernehmen. Was Kjell mit zwei weitere Durchläufe quittierte. Er grinste alle an und stand mit einem zwinkern auf. Schnell fanden sich alle in ihren entsprechenden Positionen ein. Sie machten 2 Durchläufe und erst als Kjell ganz zufrieden war, gönnte er ihnen eine Pause.  Erschöpft ließen sie sich wieder bei ihren Sachen nieder, aber es wagt keiner zu meckern, da sie sich sicher waren, dass es  nur erneutes Tanzen mit sich bringen würde. Izzy hatte sich neben JD niedergelassen und nachdem er wieder zu Atem gekommen war, sah er sie forschend an. „Jetzt kommt nur noch unser Part, oder?“ Fragte er sie lächelnd und er spürte eine gewisse Nervosität aufkommen. „Ja,“ nickte sie und grinste ihn geheimnisvoll an, da sie sehen konnte, wie neugierig er war, zu erfahren, was sie zusammen singen würden. Kurz guckten sie sich in die Augen. „Du verrätst mir nicht, was wir singen, oder?“ Sprach Izzy leise ohne dabei den Blick von ihr abzuwenden. JD schüttelte lachend den Kopf. „Tja, dann muss ich wohl zu anderen Methoden greifen,“ stimmte Izzy lachend ein und ehe sich JD versah, wurde sie schon von Izzy durchgekitzelt. Kichernd versuchte sie sich zu wehren, aber Izzy ließ nicht ab von ihr. Er lag halb auf ihr und sie sah keinen anderen Weg zu entkommen, als ihre Hand unter sein Shirt zu schieben. Irritiert stoppte er mit dem kitzeln, das hatte er nicht erwartet. „Babe, willst du mich bestechen?“ Raunte er ihr ins Ohr und genoss ihre kurze Zuwendung. „Anders hörst du ja nicht auf,“ gab sie sich unschuldig und ließ noch einmal ihre Hand über seinen Rücken wandern, bevor sie sie wieder zurück zog. Am liebsten wären sie gar nicht mehr aufgestanden, aber Kjell hatte kein Erbarmen und so mussten sie doch noch einmal hoch. Zur Freude von Izzy würden sie ein langsames Lied singen, wo ein gewisser Flirtfaktor mitspielen sollte. Es war ein leichtes für beide, sich als Verliebte darzustellen und so hatten sie Ruckzuck die gewünschte Choreographie drauf. Ein Knistern  war zwischen ihnen entstanden und sie hatten Mühe sich neutral zu geben. Izzy zog sie einfach wieder in seine Arme, als Kjell seine Abschlussansprache hielt und sie kuschelte sich eng an ihn. Unauffällig streichelte er  ihren Rücken und verschaffte ihr so einen angenehmen Schauer. „Nicht aufhören damit,“ raunte sie ihm zu und lehnte ihren Kopf an seine Brust. Er zog sie noch enger an sich und hauchte ihr einen Kuss aufs Haar. Er hoffte, dass sie bald alleine sein konnten, denn ihre Nähe löste ihn ihm ein Verlangen nach mehr aus. Alleine mit ihm sein, dass war auch das, was sie wollte. Alleine sein und seine Nähe spüren. Ein kurzer Blick in seine Augen verriet ihr, dass er es ebenso wollte. Mit einem leichten Lächeln auf ihren Lippen kuschelte sie sich wieder an seine Brust, bis Kjell das Training schließlich für beendet erklärte und sie auf ihre Zimmer konnten. Schnell hatten sie ihre Sachen zusammen gepackt und machten sich auf den Weg zum Fahrstuhl. Mit einer gewissen Anspannung warteten sie auf diesen. Das Knistern zwischen ihnen wurde von Minute zu Minute größer. Sie konnten es kaum erwarten allein zu sein. Jede Sekunde wollten sie auskosten, darin waren sie sich einig, auch ohne je ein Wort darüber verloren zu haben.
 
 
 
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  Außer Atem kamen beide bei dem Zimmer an. Izzy öffnete die Tür und sie schlüpften hinein. Weiterhin seine Finger mit den ihren verflochten haltend, schloss er die Tür. Er zog sie vor sich, so dass sie mit dem Rücken zur Wand stand. Langsam näherte er sich ihr wieder. Seine freie Hand strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Sein Zeigefinger fuhr die Konturen ihrer Lippen nach. Es bedurfte keiner Worte, denn sie schienen wieder in ihrer eigenen Welt zu sein und sich nur anhand der Blicke zu verständigen. Ihr Finger machte das Gleiche an seinen Lippen. In der Luft lag ein Knistern und beiden war eine gewisse Anspannung anzumerken. Izzys Hand glitt langsam über ihren Hals, ihrer Brust hinab zur Hüfte. Dort ruhte sie einen kurzen Moment. Sanft drückte er JD an die Wand. Er löste seine Finger aus der Verflechtung und schob sie in ihren Nacken. Millimeter für Millimeter näherte er sich ihr bis keinerlei Platz mehr zwischen ihnen war. Seine Lippen berührten zärtlich die ihren und sie wusste, dass es kein zurück mehr gab. Sie wollte ihn spüren. Sie wollte all den Stress der vergangenen Wochen vergessen und keiner konnte so sehr in ihre Seele vordringen, wie Izzy es tat. Er gab ihr immer genau das, was sie brauchte, auch ohne das sie darüber sprachen. Sie merkte, dass das was er hier gerade mit ihr machte, was ganz besonderes war und sie wusste, dass sie ihm vertrauen konnte.
Seine Lippen waren immer fordernder geworden und nun bat seine Zunge um Einlass, den sie ihr nur zu gerne gewährte. Es begann ein intensives Spiel der Leidenschaft. Er hatte einfach die Gabe sie in seinen Bann zuziehen. Seine Hände erforschten sachte ihren Körper. Sein Mund ließ von ihr ab um dann weiter Richtung Halsbeuge zuwandern. Er liebkoste ihren Hals und begann an ihrem Ohrläppchen zu knabbern. Vorsichtig schob sie ihre Hände unter sein Shirt und alleine die Berührung ließ ihn leise aufstöhnen. Er unterdrückte das Verlangen sie jetzt sofort spüren zu wollen, denn er wollte es ganz langsam an gehen und sie verwöhnen.
Leise raunte er ihr ein `komm ´ ins Ohr, nahm ihre Hand und ging mit ihr ins Bad. Dort stellte er das Wasser an und  drehte sich wieder zu ihr. Ihre Augen funkelten und auf ihren Lippen lag ein leichtes Lächeln. Wie in Zeitlupe ging er auf sie zu. Seine Hände auf ihre Hüfte legend kam er vor ihr zum stehen. Sanft begann er ihre Lippen erneut zu erforschen. Seine Hände setzten ebenfalls ihre Erkundungen fort und machten sich an ihrem Oberteil zu schaffen. Er löste sich von JD, zog ihr vorsichtig ihr Shirt aus und ließ es zur Seite fallen. Er betrachtete sie und ließ seine Finger über ihren Körper gleiten.
JD sah ihm fest in seine Augen. Sie legte nun ihre Hände an seine Hüfte und schob dann langsam sein Oberteil nach oben. Er half ihr das Shirt über seine Dreads zu ziehen und sie ließ es ebenfalls zur Seite fallen. Sie fuhr mit ihrem Finger über seine Brust und besah sich seine neue Tätowierung. Er beobachtete sie dabei und versuchte ruhig zu bleiben. Jede Berührung von ihr löste einen unglaublichen Drang in ihm aus sie ganz haben zu wollen, aber sie sollte es richtig genießen können. Seine Finger suchten sich erneut den Weg über ihren Körper und fuhren dann an ihrem BH entlang. Er kam ihr wieder näher und während er ihr zarte Küsse auf ihre Halsbeuge hauchte, öffnete er ihr den BH und streife ihn von ihren Schultern ab. Er fiel zu Boden wie auch die anderen Sachen zuvor. Seine Hände wanderten weiter abwärts. Am Hosenbund angekommen, verweilte er dort einen kurzen Augenblick um sie wieder anzublicken. Dann begann er sie von der Halsbeuge übers Dekolleté abwärts zu küssen, was bei ihr einen wohligen Schauer auslöste. Ihre Atmung beschleunigte sich leicht, als er ihren Bauchnabel erreichte und seine Zunge das Spiel mit ihrem Piercing begann. Er intensivierte das Ganze und ließ seine Zunge immer wieder in ihrem Nabel eintauchen. Das Kribbeln, welches sie überall verspürte wurde immer heftiger. Seine Finger hatten sich an ihrer Hose zu schaffen gemacht und er begann nun sie langsam herunter zu ziehen. Kaum das sie aus ihr heraus gestiegen war und er sich wieder erhoben hatte, spürte sie wie sich seine Finger ihren Weg zu ihrer empfindlichsten Stelle suchten. Für wenige Sekunden durften sie dort ihr ausgelassenes Spiel spielen, was in ihr unbeschreibliche Gefühle auslöste und sie stöhnen ließ. Sie wollte mehr doch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen unterbrach er das Ganze. Izzy ließ ab von ihr, drehte sich um und stellte das Wasser ab. Als er sich aufrichtete, stand sie direkt hinter ihm. Sie umfasste ihn von hinten und küsste seine Nacken und seine Schulterpartien. Ihre Hände suchten sich den Weg zu seinem Gürtel und mit einem geschickten Griff hatte sie diesen gelöst. Er hielt seine Augen geschlossen und genoss für einen Moment, das sie die Führung übernommen hatte. Er konnte ihre Finger in seiner Boxershorts spüren und seine Atmung überschlug sich fast. Doch auch sie unterbrach ihr Spiel und schob nun seine Hose herunter. Als er ebenfalls komplett entkleidet war, nahm er ihre Hand, sah ihr kurz in die Augen und stieg dann mit ihr in die Wanne. Er ließ sie zwischen seinen Beinen sitzen, so dass sie sich an seine Oberkörper anlehnen konnte. Sie hatte ihren Kopf an seiner Schulter gebettet und genoss es wie er begann ihren Körper zu streicheln. Er führte eine Hand nach oben und umfasste ihr Kinn um es leicht zu ihm zu drehen. Mit leicht gehauchten Küssen beginnend eroberte er ihren Mund. Seine Hand ging wieder weiter abwärts auf Wanderschaft und hatten ihr Ziel bald erreicht. Er spürte ihr krauses Haar und seine Finger wussten den Weg zum zentralen Punkt ihrer Leidenschaft zu nehmen. Mit leichten kreisenden Bewegungen reizte er diesen. JD schloss ihre Augen um das Gefühl noch intensiver zu spüren. Seine zweite Hand begann ihre Brust zu massieren und löste damit in ihr unbeschreibliches aus. Ihre Atmung wurde stockender und sie biss sich vor Lust auf die Lippe. Izzy genoss den Anblick ihrer Erregung. Es gefiel ihm wie sie sich bei ihm fallen lassen konnte. Liebevoll hauchte er ihr Küsse auf die Schulter und arbeitete sich bis zur Halsbeuge vor, wo er mit sanftem Knabbern begann. JD stieß ein lustvolles Keuchen aus. Izzy unterbrach kurz seine Aktion am Hals, aber JD schob ihre Hand in seinen Nacken und gab ihm zu verstehen, dass er weiter machen sollte.
Izzy küsste ihren Arm und arbeitete sich knabbernd wieder zur gewünschten Stelle vor. Er erhöhte den Druck auf seine kreisenden Bewegungen und in ihr brach eine weitere Welle der Gefühle los. Ihre Lust ließ sie keuchen und stöhnen. Immer wieder zuckte ihr Körper vor Erregung. Ihr Verlangen machte sich überall bemerkbar, er spürte wie sie ihr Becken gegen seine Lenden drückte. Es machte ihn an und er wusste, dass sie nun bereit war. Seine Hände schienen sie nun überall zu berühren,  zu streicheln. Sie konnte ihn überall fühlen und sie wollte mehr. Sie wollte alles und sie zeigte es ihm. Noch nie zuvor war sie so entspannt wie jetzt in Izzys Armen. Es war das erste Mal, dass sie sich so fallen lassen konnte und bereits jetzt wusste, dass sie diesen Abend niemals bereuen würde.  Sie rutschte leicht von ihm weg und schob vorsichtig ihre Hand zwischen sich und Izzy. Sie ertastete seine Erregung und für einen Moment unterbrach er all seine Aktionen. Er schloss seine Augen und atmete durch. Es raubte ihm schier die Sinne, mit dem was sie da tat und ihm wurde bewusst, dass sie beide nicht mehr lange konnten. Er musste immer heftiger atmen. Er merkte wie sie kurz von ihm abließ und begann sich zu drehen. Izzy öffnete die Augen. Sie hatte sich bereits halb gedreht und so  umfasste er sie etwas, damit sie einen besseren Halt hatte und irgendwie wurde klar, dass die Wanne vielleicht doch nicht so der optimale Ort für ihre Zweisamkeit war. Sie sahen sich in die Augen und er ließ seine Hand wieder über ihren Körper gleiten. Langsam näherte sie sich ihm und sie verschmolzen zu einem leidenschaftlichen Kuss. Ihre Finger hatten wieder sein bestes Stück umfasst und mit gleichmäßigen Bewegungen brachte sie ihn fast um den Verstand. Er bearbeitete wiederum ihre intime Zone und sie konnte dem fast nicht mehr stand halten. Sie versuchte sich weiter zu drehen, aber die Wanne war einfach zu eng. Ihr Verlangen ihn zu spüren, war so übermächtig, dass sie sich von ihm löste und sich langsam erhob. Izzy betrachtete das Schauspiel. Der Schaum lief langsam von ihr herunter und in seinem Kopf machten sich die Gedanken selbständig. Er strich mit seinen Fingern über den Schaum, der ihr am Bein entlang lief. Sie lächelte ihn sanft an und ihre Augen funkelten vor Verlangen. Sie stieg aus der Wanne und reichte ihm auffordert eine Hand. Er erhob sich und folgte ihr. Sie wendete sich von ihm ab und legte sich einen Bademantel um die Schultern. Er griff sich seinen, zog ihn sich über und drehte sie zu sich. Ihr Blick ging über seinen Körper und der Mantel ließ ihr genügend Einblicke, der ihr wieder einen erregten Schauer durch den Körper jagte. Auch er erlabte sich an ihrem Anblick.  Langsam ließ sie ihre Hand über seinen Körper gleiten und sah ihm dabei fest in die Augen, die vor Erregung  glänzten. In Zeitlupe nähere sie sich ihm und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen, bevor sie sich erneut von ihm löste und das Bad verließ. In der Tür drehte sie sich noch einmal zu ihm um und warf ihm einen verheißungsvollen Blick zu.
 
 
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Er musste einmal kurz durchatmen um sich wieder etwas zu sammeln und um nicht gleich über sie her zu fallen. Langsam folgte er ihr schließlich. Am Bett hatte er zu ihr aufgeschlossen. Er umfasste sie von hinten und ließ seine Lippen über ihre Halsbeuge wandern. Zärtlich hauchte er Küsse auf ihren Hals und arbeitete sich zu ihrem Ohr hoch um an ihrem Ohrläppchen zuknabbern. Damit löste er ein kribbeln in ihr aus und sie konnte ein leises Stöhnen nicht unterdrücken. Seine Hände streichelten sanft über ihren Körper. Er verflocht kurz seine Finger mit den ihren, bevor er dann seine Hände an ihrem Armen aufwärts wandern ließ, bis er schließlich oben an den Schultern angekommen war. JD stand mit geschlossenen Augen da und genoss jede einzelne seiner Berührungen, jede einzelne seiner Liebkosungen, einfach jede Sekunde die sie gerade miteinander verbrachten. Es lief ihr ein wohliger Schauer über den Rücken als sie schließlich spürte, wie er ihren Bademantel langsam fast wie in Zeitlupe von ihren Schultern zog und dieser sich letztendlich  auf dem Boden zu ihren Füssen wiederfand.  Izzy zog JD fester an sich und intensivierte sein Streicheln. Seine Hände erkunden ihren ganzen Körper und löste damit in ihr steigende Erregung aus. Es war ihr als wenn ihr Körper jede seiner Berührungen förmlich aufsaugte und diese in Verlangen um setzte. Ja, sie wollte ihn, ihr Körper und ihre Seele hatten sich so lange nach der Nähe von Izzy gesehnt. Sein Körper strahlte eine Wärme ab, die ihr zeigte, dass auch er sehr erregt zu sein schien. JD löste sich und drehte sich zu ihm um. Seine Augen musterten sie und sie tat es ihm gleich. Mit ihrem Zeigefinger fuhr sie über seinen Oberkörper und es war für ihn, als wenn sein Körper unter Strom stände. Er schloss die Augen um es noch intensiver spüren zu können. JD schritt langsam einmal um Izzy herum und befreite ihn somit von seinem Bademantel. Dabei hauchte sie ihm immer wieder vereinzelte Küsse auf seinen Oberkörper. Jeder dieser gehauchten Küsse löste in ihm eine kleine Explosion aus. Als sie wieder vor ihm zum stehen kam, nahm sie vorsichtig sein Gesicht in ihre Hände und begann dann ihn leidenschaftlich zu küssen. Immer intensiver und feuriger wurde dieser Kuss. Eine ihrer Hände machten sich weiter auf Erkundungstour und ertastete schließlich seine vollentfaltete Männlichkeit. Eine kurze Berührung mit ihrer Hand ließ ihn fast den Verstand verlieren. Er zog sie fest an sich, während er schwer atmend versuchte nicht zu schnell heran zu gehen. Schließlich wollte er sie verwöhnen. Sanft schob er sie weiter  zum Bett, wo sie sich in einem innigen Kuss drauf fallen ließen. Seine Hände glitten über ihren Körper auf und ab. Sie kannten diesen Körper mittlerweile in und auswendig, aber dennoch hatte er wieder das Gefühl, JD komplett neu zu entdecken. Immer intensiver wurden seine Liebkosungen und JD konnte ihre Erregung nicht mehr verbergen. Keuchend verlangte sie nach mehr. Sie gab ihm schließlich zu verstehen, dass sie nicht länger warten konnte, was er ebenfalls bis aufs Äußerste erregt zur Kenntnis nahm. Er sah ihr in die Augen und der lustvolle Seufzer, der ihr entwich, als er sich mit ihr vereinte, zeigte ihm, dass es der richtige Zeitpunkt war. Mit jeder Pore ihres Körpers genießend, gab sie sich vollends Izzy hin. Sie spürte wie jede einzelne seiner Bewegung sie weiter erregte und unter immer weiter ansteigender Lust wand sie sich unter ihm und glich sich seinen Bewegungen an. Im gemeinsamen Rhythmus ließen sie sich  ganz aufeinander ein. JD verspürte ein überragendes Glücksgefühl. Es strömte durch ihren gesamten Körper und sie fühlte sich Izzy so nah wie nie zuvor.
Noch vollkommen außer Atem blieb er ruhig auf ihr liegen. Sie genossen schweigend das entspannte Gefühl. Mit geschlossenen Augen verweilten sie so eine ganze Zeitlang.  Als Izzy das Gefühl hatte, dass JD wohl eingeschlafen sein könnte, drehte er sich vorsichtig zur Seite und betrachtete sie. JD spürte, wie er sie von der Seite ansah und musste lächeln. Schließlich öffnete sie ihre Augen und blickte direkt in seine, die sie liebevoll ansahen.
Sanft strich er ihr eine Strähne aus dem Gesicht und sah ihr fest in die Augen. Seine Gesichtszüge wurden ernst und JD überkam ein komisches Gefühl.
„Ich liebe dich.“ Kurz stoppte er um seine Nerven wieder etwas besser zu kontrollieren. Es fiel ihm schwer, weil er nicht wusste wie sie darauf reagieren würde, aber es musste einfach raus. Er sog Luft ein und setzte erneut an. „Ich liebe dich, Jenedia ...und das mit jeder Faser meines Körpers. Es ist mir ganz egal, ob zwischen uns 6, 10 oder sogar 20 Jahre Altersunterschied liegen. Es ist unwichtig. Das was mir wirklich wichtig ist und was ich mir wirklich aus tiefstem Herzen wünsche, ist, dass wir zusammen sind. Dass ich weiß, dass es ein uns gibt und das auch, wenn wir weiterhin nach Außen „nur“  beste Freunde sind, wir doch wissen, dass da mehr ist. Ich will dich und ich will alles dafür tun, dass wir, wenn wir alt sind, wirklich zusammen am See sitzen und uns an eine gemeinsame Vergangenheit erinnern können.“ Er musste schlucken. In JDs Augen hatte es zu glitzern begonnen und es war wohl das erste Mal, dass er nicht deuten konnte, was gerade in ihr vor ging. Trotz aller Unsicherheit, ob es richtig war ihr auf dieser Weise seine Liebe zu gestehen, war er doch erleichtert, dass es endlich raus war.
JD dachte zuerst, dass sie sich verhört hatte bzw. dass er einen Witz machte, doch als er es erneut wiederholte, dass er sie lieben würde und dazu noch ihren Namen voll aussprach, wusste sie, dass er es wirklich ernst meinte. Es war die schönste Liebeserklärung, die ihr je einer gemacht hatte und es war eigentlich mal wieder genau das, was sie auch fühlte. Sie war so gerührt, dass ihr die Tränen über die Wangen liefen ohne dass sie etwas dagegen hätte tun können.  Ohne irgendwas zu erwidern zog sie ihn ran und begann ihn zu küssen. Sie war einfach sprachlos über diese direkte Aussage und wusste nicht, was sie dazu sagen sollte. Sie versuchte ihm mit der Intensität, die sie in den Kuss legte, zu zeigen, was sie empfand. 
Es zog eine neue Welle des Verlangens über die beiden hinweg und so gaben sie sich der erneut aufkeimenden Leidenschaft hin. Immer intensiver wurde ihr Streicheln und ihre Küsse, bis JD sie schließlich kurz unterbrach. Sie sah Izzy fast schon schüchtern in die Augen und während er ihr weiterhin sanft über den Rücken streichelte, wanderte ihre Hand an seiner Brust hinab. Sie kaute sich kurz verlangend auf ihre Unterlippe und flüsterte dann leise „zeigst du mir, was du am liebsten machst?“ Ihr Zeigefinger malte währenddessen die Tätowierung um seinen Bauchnabel nach. Er sah ihr in die Augen um sich die Gewissheit zu holen, dass sie es auch wirklich wollte. „Aber wenn es dir nicht gefällt, dann hör auf, Ok?“ Wisperte er ihr dann ins Ohr und küsste sie ein weiteres Mal intensiv, bevor er sie in seine Welt der Leidenschaft einführte.

Sie hatten sich sehr viel Zeit gelassen und er hatte alles gegeben um es für sie zu einem unbeschreiblich schönen Erlebnis zu machen, wobei er durchaus auch auf seine Kosten gekommen war. Es passte einfach alles zwischen ihnen und so lagen sie nun erschöpft aber glücklich nebeneinander. Sie hielten die Augen geschlossen und ließen das Erlebte einfach auf sich wirken. Es war noch weitaus besser gewesen, als JD es sich hatte vorher vorstellen können und sie wusste, dass Izzy der richtige Partner an ihrer Seite sein würde.

Er ließ ihr die Zeit, die sie brauchte. Verlangte nichts von ihr  und gab ihr dennoch alles.  

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